Tools


Siemens Worldwide

Siemens Global Weblogs

Language

 

Contact

Wettbewerbsfaehige Industrie

  • Andreas Milbradt 05/12/2016

    Digitalisierung im Maschinenbau eröffnet neue Möglichkeiten

    Die flexible Produktion verändert die Fertigungsindustrie maßgeblich. Mit der kostengünstigen Herstellung von personalisierten Produkten können Hersteller schnell auf die Wünsche und Anforderungen der Kunden reagieren. Der Schlüssel zur flexiblen Produktion sind digitalisierte Maschinen und Anlagen, die während Planung, Simulation und dem laufenden Fertigungsprozess Daten übermitteln, die sowohl schnelle und effiziente Anpassungen der Produktion zulassen, als auch eine ständige Überwachung zur Qualitätskontrolle ermöglichen. Das ist durch neue Maschinen- und Anlagenkonzepte möglich, die optimal vernetzt die Vorteile der Digitalisierung nutzbar machen.

     

    In diesem Jahr haben wir auf der SPS die Vorteile der Digitalisierung im Maschinenbau in unserer OEM Lounge gezeigt. Dabei präsentierten wir den kompletten Produktlebenszyklus, vom Design bis zur Herstellung und unseren Servicelösungen. Maschinendesign mit der PLM-Software Mechatronics Concept Designer senkt die Entwicklungszeit um bis zu 30 Prozent. Mit der zusätzlichen Funktion der virtuellen Inbetriebnahme verkürzt sich nicht nur die Produkteinführungszeit, teure Prototypen bleiben durch die digitale Lösung ebenfalls erspart. Das integrierte Engineering erfolgt über TIA Portal, in dem man auf die komplette digitalisierte Automatisierung zugreifen kann.

     

    Mit der richtigen Hardware zu mehr Flexibilität

    Digitalisierung im Maschinenbau bedeutet nicht nur den Einsatz von überblickenden Software-Lösungen, die Hardware nimmt ebenfalls eine bedeutende Rolle ein. Eine unserer Transportlösungen, das Multi-Carrier-System, bringt Flexibilität in Aufgaben im Bereich Verpackung oder Montage. Für eine optimal Maschinenintegration aller Komponenten liefert der Industrial-Ethernet-Standard Profinet die perfekte Basis.

     

    Wenn Planung und Engineering digitalisiert ablaufen, eröffnet das auch neue Chancen für die Ausführung der Produktion. Denn Daten werden nicht nur in eine Richtung übermittelt. Im laufenden Betrieb herrscht ein bidirektionaler Austausch zwischen digitalem Abbild und realer Anlage. Dieser digitale Zwilling visualisiert in Echtzeit die Leistung und den Status der Maschine. So ergibt sich einerseits eine Kontrollmöglichkeit von Durchsatz und Effizienz, andererseits auch die Möglichkeit des frühzeitigen Erkennens von Fehlern, die zu Ausfällen führen können, durch vorrausschauende Instandhaltung jedoch verhindert werden. Mit der Anbindung an MindSphere – das cloudbasierte, offene IoT Betriebssystem – von Siemens bieten sich darüber hinaus viele weitere Analysefunktionen, die wir zusammen mit unseren Partnern immer weiter ausbauen.

     

    Downtime senken mit dem Service der Zukunft

    Sollte ein Reparatur- oder Instandhaltungsfall eintreten, ermöglicht die Digitalisierung im Maschinenbau neue, zeitsparende Servicemöglichkeiten. Ein fortschrittlicher Ansatz ist der sogenannte „Augmented Service“. In der OEM Lounge auf der SPS IPC Drives haben wir Ihnen einen Ausblick über Serviceleistungen der Zukunft gegeben. Mit unserem Partner Essert zeigten wir, wie „Augmented Support“ über eine Datenbrille aussehen kann. Bei Reparaturen oder Ausfällen können sich Service-Mitarbeiter live auf die Brillen schalten und den Mechanikern vor Ort in Echtzeit und computergestützt, visuelle Anweisungen geben, wie die Instandhaltung durchzuführen ist. Durch diesen ortsunabhängigen und zeitsparenden Ansatz erhöhen wir die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen durch niedrigere Ausfallzeiten. 

     

    Die diesjährige SPS IPC Drives war für uns ein voller Erfolg. Nicht nur unsere innovative MindSphere-Lounge lockte viele Besucher an. In den „Expert Centern“ konnten wir viele Interessierte mit vielfältigen Fachvorträgen begeistern. Einen Überblick über das komplette Ausstellungsprogramm und die Veranstaltungshighlights erhalten Sie auf unserer Messeseite zur SPS IPC Drives 2016 und in unserem Blog Wettbewerbsfähige Industrie. Wir danken allen Besuchern und hoffe, Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

     

    Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, folgen Sie uns auch auf unseren Twitterkanal @siemensindustry oder auf LinkedIn .
    ...
  • Andreas Milbradt 24/11/2016

    „Security Invaders“ – das Industrial Security Arcade Game

    Mit der zunehmenden Digitalisierung der Industrie und der Vernetzung aller Akteure gewinnt das Thema Industrial Security immer mehr an Bedeutung. Im Vorfeld der SPS IPC Drives haben wir bereits vom mehrstufigen Sicherheitskonzept „Defense in Depth“ auf unserem Blog berichtet. Heute präsentieren wir, was der Siemensstand in Halle 11 zu diesem Thema bereithält.

     

    In unserem Themenhof „Industrial Security“ erwartet Sie ein Arcade-Spielautomat. Mit „Security Invaders“ erleben Sie industrielle Sicherheit in Aktion. „Im Spiel wird die Bedeutung eines vielfältigen und mehrstufigen Sicherheitskonzepts anschaulich dargestellt.“ erläutert Oliver Narr, Experte für industrielle Sicherheit bei Siemens. „Wir wollen so auf die verschiedenen Arten von Bedrohungen hinweisen, aber auch auf die Gegenmaßnahmen, die getroffen werden können. Das Ziel des Spiels ist das Gleiche wie in der Realität: Mit den richtigen Maßnahmen auf Angriffe reagieren, um diese abzuwehren und die Anlage sichern.“

     

    Verteidigung gegen Hacker, Spione und Saboteure

    Am Spielautomat sorgt der Spieler selbst für den Schutz der Anlage. In drei unterschiedlichen Spielmodi versuchen Spione, Saboteure oder Hacker sich Zugriff zur Anlage zu verschaffen. Um Know-how-Diebstahl oder mutwillige Schäden zu verhindern, müssen Eindringlinge unbedingt gestoppt werden. Über den Joystick koordiniert der Spieler drei unterschiedlichen Schutzmaßnahmen, um sich gegen Angriffe auf die Anlage zu wehren. Nur wenn die richtige Schutzmaßnahme zum Einsatz kommt, ist die Anlage sicher. Je länger das Spiel dauert, desto höher auch die Anzahl der Angreifer. Dies verdeutlicht die Komplexität von industriellen Sicherheitssystemen. Bei Spielende zeigt das Display die verwendeten Gegenmaßnahmen, zum Beispiel Aufdecken von unbefugtem Netzwerkzugriff oder das Entlarven von Social Engineering.

     

    Industrielle Sicherheit im Einsatz

    Direkt neben dem Arcade-Spielautomaten zeigen wir an unserer Industrial Security Wall, wie die reale Umsetzung des mehrstufigen Sicherheitskonzepts funktioniert. Im TIA Portal findet die Einrichtung der einzelnen Steuerungen oder Netzkomponenten statt, die im Hinblick auf die Sicherheit individuell konfiguriert werden können. Außerdem erklären wir Ihnen gerne alles Weitere zu unserem „Defense in Depth“ Konzept als Teil von Totally Integrated Automation. Mit Plant Security Services bewerten wir den Sicherheitsstatus der Anlage, um die optimale Lösung zu finden und diese auch kontinuierlich zu überwachen. Mit Industrial Security von Siemens sind Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Systemintegrität immer gewährleistet.

     

    Stellen Sie sich der Herausforderung an unserem Spielautomaten! Knacken Sie den Highscore und schützen Sie die Anlage so lange wie möglich vor Angriffen! „Security Invaders“ und alle weiteren Informationen zur industriellen Sicherheit finden Sie in Halle 11.  

     

     

    Weitere Informationen und kostenlose Eintrittskarten zur Messe finden Sie hier: Siemens auf der SPS IPC Drives 2016

     

    Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, folgen Sie uns auch auf unseren Twitterkanal @siemensindustry oder auf LinkedIn.

    ...
  • Andreas Milbradt 05/12/2016

    MindSphere wächst mit starken Partnern

    Live von der SPS IPC Drives 2016 liefern wir einen Einblick in die MindSphere-Lounge, einem unserer diesjährigen Highlights. Im ersten Blogbeitrag zu MindSphere – dem cloudbasierten, offenen IoT Betriebssystem haben wir bereits die grundlegenden Informationen der leistungsstarken IoT Betriebssystem​ vorgestellt. Jetzt geht es um unsere Partner, die helfen MindSphere mit auszubauen und ihre Neuerungen auf der Messe vorstellen. 

     

    MindSphere lebt von der Zusammenarbeit mit Partnern, die nicht nur MindApps bereitstellen, sondern auch das System selbst um neue Funktionen erweitern. An den einzelnen Stationen und den Präsentationen in der MindSphere-Lounge erklären Experten von Siemens und unseren Partnern, wie die Zukunft von Cloud-basierten Services aussehen wird.

     

    Schnell zur MindApp dank Rapid Solution Development

    Wie schnell der Kunde zu einer Datenanalyse auf Basis von MindSphere – dem cloudbasierten, offenen IoT Betriebssystem – kommen kann, erklärt Tino Bombach von evosoft: „Wir bieten unseren Kunden niedrige Einstiegshürden zu einer integrierten Lösung im Bereich Industrial Data Analytics. Das Stichwort heißt Rapid Solution Development, also die schnelle Entwicklung einer Lösung durch Lean/Startup- und Design Thinking-Methoden. Denn bei der Projektumsetzung kommt es vor allem auf Geschwindigkeit an. Wettbewerbsvorteile im Bereich digitaler Geschäftsmodelle müssen vor allem schnell nutzbar gemacht werden.“

    Evosoft, eine 100-prozentige Tochter der Siemens AG, bietet auf Wunsch ein komplettes Lösungspaket zur Digitalisierung industrieller Daten – von der Beratung, über die Erstellung der MindApp bis zur Integration von Maschinen oder anderen Systemen wie z. B. ERP. In einem ersten Schritt bietet die evosoft dem Kunden ein Quick-Assessment an, in dem die die aktuelle Situation des Kunden sowie die Potenziale bzgl. Smart Factory- und Industrie 4.0-Use cases unverbindlich evaluiert werden. Der Kunde kann so schnell ungenutzte Potenziale identifizieren, die intelligente Datenanalysen bieten.

    Im nächsten Schritt kann der Kunde im „Test and Application Center“ in Nürnberg, dem hauseigenen Anlagenmodell der evosoft, seine individuellen Use Cases exemplarisch umsetzen lassen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen und spezifische Systemeigenschaften zu testen. Darauf folgt die Realisierung der Lösung, die Generierung von Wissen aus Daten. Die evosoft ist dafür breit aufgestellt: Vom Berater und Experten im Bereich Automatisierung über Entwickler für mobile und webbasierte Lösungen bis hin zu Integrationsexperten. Kundenwünsche stehen dabei ganz oben und können individuell erfüllt werden. Der Kunde kann den gesamten Prozess begleiten, von der ersten Idee bis zur einsatzfähigen MindApp.

    In der MindSphere-Lounge präsentiert evosoft, wie MindApps den Kunden bei der Anlagenoptimierung unterstützen. Die MindApp meldet sich selbstständig beim Kunden, sobald sie verfügbares, ungenutztes Potenzial erkennt. Er kann dann entscheiden, ob der Optimierungsvorschlag umgesetzt werden soll. Für die Entscheidung können Zusatzinformationen abgerufen werden, z.B. welche Auswirkungen die Änderung auf die Produktion haben wird und mit welchen Forecasts zu rechnen ist.

     

    Public Cloud oder „On-Premise-Lösung“ für ihre Daten

    Ein weiterer Partner ist das französische IT-Unternehmen Atos, mit dem uns bereits eine langjährige Partnerschaft verbindet. Atos ist unter anderem ebenfalls im Bereich der App-Entwicklung in MindSphere tätig. In einem ganzheitlichen Prozess bietet Atos seinen Kunden Beratung, die Umsetzung in Use Cases und anschließende MindApp-Entwicklung an. Im besten Fall ist eine App so in nur 12 Wochen einsatzbereit. Die Besonderheit besteht in der Integration von weiteren Informationen, wie MES- oder ERP-Daten. In ihrer ersten MindApp „Manufacturing Sustainability“ verbindet Atos ERP- und Maschinendaten für eine nachhaltige Fertigung. Daten aus Maschinen und Warenbestellung fließen zusammen, so dass nicht nur aktuelle Energieverbrauchswerte der Anlage oder der Bestellstatus angezeigt wird, sondern ein kombinierter Wert. Der Hersteller hat so die aktuelle Situation und die Verbrauchsdaten wie auch den CO2-Wert, der pro produziertem Stück ausgestoßen wurde, im Blick. Noch in diesem Jahr wird Atos weitere MindApps vorstellen, unter anderem zur Qualitätssicherung oder der unkomplizierten Anlagenüberwachung.

    Neben der Entwicklung neuer MindApps übernimmt Atos 2017 auch das Hosting von MindSphere. Ob in der Cloud oder als „On-Premise-Lösung“ aus kundeneigenen Ressourcen, der Ablageort der Daten ist frei wählbar. 

     

    Neue Möglichkeiten mit Microsoft Azure

    Der dritte Partner, der sein Angebot in der MindSphere-Lounge präsentiert, ist Microsoft. Gestern wurde bekannt gegeben, dass das cloudbasierte, offene IoT Betriebssystem im kommenden Jahr auch auf der Microsoft Cloud-Plattform Azure verfügbar sein wird, mit einem beeindruckenden Ergebnis: Durch die Public-Cloud-Dienste entfällt der Installations- und Wartungsaufwand, den die Einrichtung einer eigenen IT-Infrastruktur mit sich bringen würde. Durch .NET-Support verringert sich zudem der Aufwand für Programmierer bei der Entwicklung neuer MindApps.

    Beim Einsatz von MindSphere in der Azure Public Cloud können Kunden zukünftig zwischen verschiedenen Rechenzentren an vielen Standorten weltweit wählen. So bleiben die Vorteile der Public Cloud erhalten, bei gleichzeitigen Kontrollmöglichkeiten des Rechenzentrums. Den Mehrwert fasst Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, zusammen: „Die Integration von Siemens MindSphere und Microsoft Azure fördert Geschäftsmodellinnovationen und bietet Kunden zukünftig mehr Flexibilität und Wahlmöglichkeiten.“

     

    Überzeugen Sie sich selbst von den neuen Angeboten und MindApps unserer Partner in der MindSphere-Lounge in Halle 11. Informationen zum Stand, Präsentationen in der Lounge und an den verschiebenden Expert Centern sowie kostenlose Eintrittskarten zur Messe finden Sie hier: Siemens auf der SPS IPC Drives 2016

     

    Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, folgen Sie uns auch auf unseren Twitterkanal @siemensindustry oder auf LinkedIn.

    ...
  • Alexander Gloning 05/12/2016

    Die Zukunft sind cloudbasierte Service- und Geschäftsmodelle

    Morgen ist es soweit, die SPS IPC Drives 2016 beginnt. Kurz vor dem Messestart halten wir noch ein letztes Highlight bereit, das die Zukunft der Industrie nachhaltig verändern wird. Die Rede ist von MindSphere – dem cloudbasierten, offenen IoT Betriebssystem – von Siemens, in dem die digitale und die reale Welt verschmelzen. MindSphere spielt eine zentrale Rolle auf dem Weg zum digitalen Unternehmen und ermöglicht neue Service- und Geschäftsmodelle. Einfache Konnektivität, ein leistungsstarkes IoT Betriebssystem, Applikationen von Siemens, Partnern und Drittanbietern bilden die Grundlage für digitale Services, die dabei helfen, Unternehmen einfach besser zu machen.

     

    Cloud-Computing ist bereits seit mehreren Jahren eines der zentralen Themen der digitalen Welt. Neue Geschäftsmodelle, die durch Digitalisierung und Cloud-Lösungen entstehen, sind vor allem im privaten Bereich schon weit fortgeschritten. Bilder mit dem Smartphone werden in der privaten Cloud gespeichert, regalfüllende Video- und DVD-Sammlungen werden gegen Streaming-Dienste eingetauscht.

    Einige Geschäftsfelder sind jedoch noch nicht so weit in die digitalisierte Welt vorgedrungen, wie es bei Privatnutzern der Fall ist. Das liegt vor allem an der Komplexität der verschiedenen Industrien. Manche Branchen bieten massenhaft Mess- und Monitoring-Ergebnisse, deren Verarbeitung und Aufbereitung ein komplexer Vorgang ist. Mit MindSphere machen wir den Weg frei für die industrielle Verwendung der Cloud-Technologie und bieten eine einfache und problemlose Einrichtung des IoT Betriebssystems.  Wie schnell die Anbindung an das IoT Betriebssystem erfolgen kann, erklärt Dr. Jan Mrosik, CEO der Siemens Division Digital Factory, im Interview zur Zukunft der Industrie, dem digitalen Wandel und Industrie 4.0, oft braucht es nicht einmal eine Stunde, bis Anlagen an MindSphere angebunden sind.

     

    Eine verlässliche Infrastruktur

    Das Herz dieser umfassenden, wettbewerbsfördernden Verknüpfung ist die Cloud selbst. Sie stellt das cloudbasierte, offene IoT Betriebssystem für die virtualisierte Datenverwaltung dar. Auch die Anbindung einer Anlage erfolgt problemlos. Die Plug & Play-Lösung MindConnect Nano ermöglicht den Anschluss von Maschinen und Anlagen an MindSphere, unabhängig des Herstellers. Zukünftig werden weitere Anbindungsmöglichkeiten verfügbar gemacht. Zum Beispiel durch einen Software Agent, oder durch die Integration in beispielsweise Simatic und Sinumerik. Die offenen Schnittstellen unterstützen zum Beispiel  Kommunikationsprotokolle wie OPC UA. Dem Datenaustausch über Firmen- und Herstellergrenzen hinweg steht im offenen IoT Betriebssystem MindSphere so nichts mehr im Weg. 

     

    Auswertung mit MindApps

    Der Mehrwert ist die Auswertung der gesammelten Daten. Das geschieht, je nach Anforderung, in den verschiedenen Applikationen für MindSphere – den sogenannten MindApps. Bereits heute haben wir mehrere MindApps im Einsatz. Eine der ersten Applikationen ist der Fleet Manager for Machine Tools, unsere MindApp für Werkzeugmaschinen. Diese verarbeitet die Daten der eingesetzten Maschinen - und  zwar weltweit. Nutzung und Leistung werden offengelegt, wodurch die Kosten für Service und Instandhaltung gesenkt und die Analgenverfügbarkeit optimiert wird. Die MindApp Visual Analyzer dient zur Darstellung der gesammelten Daten. Mehrere ausgewählte Werte können gleichzeitig angezeigt werden. So werden Wechselbeziehungen offengelegt, auch unter Einbeziehung weiterer Ereignisse, um die Anlagendaten einfach zu überblicken. Diese MindApps sind nur der Anfang und es sind zahlreiche weitere Anwendungen bereits in Umsetzung.

     

    Neue Geschäftsmodelle entstehen durch das IoT Betriebssystem​

    Das leistungsstarke IoT Betriebssystem umfasst ein breites Funktionsspektrum, von der Analyse von Daten über umfangreiche Konnektivität, Tools für Entwickler, Applikationen sowie Services. So können auf der Basis von MindSphere als PaaS (Platform as a Service) auch eigene Applikationen bis hin zu neuartigen Geschäftsmodellen geschaffen und somit vermarktet werden. Mit starken Partnern erweitert sich das Angebot stetig. Die zum Beispiel bereits seit Jahren  bestehende Allianz mit Atos SE wurde 2016 weiter ausgebaut. Atos bietet Services an, die im Bereich Integration, Infrastruktur und Security ansässig sind, um die kundenspezifischen MindSphere-Applikationen bereitzustellen. Dabei hilft Atos beim Finden der richtigen Hostinglösung, sei es in der Cloud oder aus kundeneigenen Ressourcen.  Mit Accenture arbeiten wir mit einem weiteren namenhaften Partner zusammen, der Apps für MindSphere entwickelt. Das Unternehmen konzentriert sich vor allem auf die Zusammenarbeit mit OEMs, um die neu entstehenden digitalen Geschäfts- und Servicemodelle weiter voranzutreiben.  Weitere Partner wie Evosoft oder Senseye, Kunden wie Mapal und Gehring, aber auch Industrieausrüster und Maschinenbauer können durch die Verbindung von Operation Technology (OT) und Information Technology (IT) effektiver und profitabler arbeiten. Für Endkunden verringern sich so Kosten für Energie und Instandhaltung, bei gleichzeitig kürzeren Stillstandzeiten sowie langlebigeren Maschinen. Außerdem hilft das vielfältige Analyse-Angebot dabei, Probleme wie Produktionsengpässe zu verhindern. Vorausschauendes und sicheres Planen wird durch faktenbasierte Entscheidungen vereinfacht.

    Betreten Sie die MindSphere

    Besuchen Sie uns auf der SPS, um die neuen Möglichkeiten, die MindSphere bietet,  live zu erleben. An unserem Stand in Halle 11 erwartet Sie ein über 400 m2 großer Bereich, die MindSphere Lounge. Die Lounge ist nicht nur optisch ein Highlight, zusammen mit unseren Partnern präsentieren wir die neuesten Anwendungen für unser IoT Betriebssystem. Auf der Hauptbühne bieten wir außerdem Vorträge von internen und externen Experten rund um das Thema MindSphere. Wir zeigen zudem bereits erste konkrete Anwendungsbeispiele. Überzeugen Sie sich selbst von der Vielfältigkeit der Funktionen von MindSphere und wie sie neue Geschäftsfelder ermöglicht.

     

    Weitere Informationen und kostenlose Eintrittskarten zur Messe finden Sie hier: Siemens auf der SPS IPC Drives 2016

     

    Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, folgen Sie uns auch auf unseren Twitterkanal @siemensindustry oder auf LinkedIn.

    ...
  • Andreas Milbradt 21/11/2016

    Zukunftssicher durch genaue Messwerte

    Im vorherigen Blog haben wir aufgezeigt, wie wichtig moderne Automatisierungssysteme für die Betreiber von Tankanlagen und Terminals in Zeiten von Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 sind. Dazu gehören besonders aktuellste Informationen und genaue Messwerte. Intelligente Feldgeräte liefern exakte und transparente Informationen über Füllstände oder Druck, und ermöglichen den Betreibern ein zukunftssicheres Engineering.

     

    Lecks oder die Überfüllung von Tanks können zu ernsten Sicherheitsrisiken in Tankanlagen und Terminals führen – und sogar behördliche Sanktionen nach sich ziehen. Denn die Betreiber müssen gesetzliche Sicherheitsvorschriften einhalten. Damit eine Anlage sowohl effizient und sicher, und somit zukunftsfähig, betrieben werden kann, spielen genau arbeitende Feld- und Messinstrumente eine wichtige Rolle. Mit einem umfassenden Portfolio an Geräten unterstützen wir die Betreiber von Tanklagern und Terminals bei der Messung von Füllständen oder der Darstellung des Energieverbrauchs, der Motorleistung und Gasfreisetzung. Unser Portfolio bietet für nahezu jede Aufgabenstellung eine geeignete Lösung, die die Feldbuskommunikation mit HART/WirelessHart, PROFIBUS und Foundation Fieldbus ermöglicht.

     

    Präzise und zuverlässige Füllstandüberwachung

    Grenzstandschalter sind eine kosteneffektive Lösung für Anwendungen mit praktisch allen Flüssigkeiten und Feststoffen. Es gibt sie als Ultraschall-, Rotations- und Vibrationssysteme und als Geräte mit kapazitiver Inverse Frequency Shift-Technologie. Unsere kapazitiven Messgeräte SITRANS und Pointek CLS messen zuverlässig, punktgenau und kontinuierlich den Füllstand eines Tanks. Der Clamp-On Ultraschall-Durchflussmesser SITRANS FUH1010 eignet sich ideal zur Grenzflächendetektion in Benzin- und Rohölleitungen. Mit ihm können Produkte leicht identifiziert oder mitgeschlepptes Wasser oder Gas erkannt werden – per WideBeam Laufzeit-Technologie. Dadurch werden nicht nur äußerst exakte Messergebnisse geliefert, sondern auch die strengen OIML R117- und API-Anforderungen erfüllt.

     

    Die gleiche hochgenaue Performance bietet auch unser SITRANS FC430 Coriolis Durchflussmesser. Neben einer schnellen Reaktion auf Durchflussveränderungen ist er besonders immun gegen Prozesslärm, und kann auf eine große Bandbreite verschiedener Fließströme eingestellt werden. Er ist nicht nur für Flüssigkeiten und Gase einsetzbar, sondern auch leicht zu installieren und wartungsfreundlich.

    Er wird bereits in „Skids“ eingebaut und damit zu einer end-to-end Tankanlagen-Managementlösung

     

    Schnelle und sichere Problemlösung

    Dank ihrer eingebauten Mess- und Diagnosefunktionen können SITRANS-Feldgeräte Daten und Alarme in effektive Maßnahmen umsetzen. Das SITRANS Library Engineering-Tool mit eigener Anzeige ermöglicht eine einfache Bedienung und schnelle Problemlösung.

     

    Um mögliche Explosionen zu verhindern, müssen Oxygen-Ansammlungen ständig überwacht werden. Unsere neuartigen Messinstrumente verfügen über Sensoren, die Überdruck in Tanks entdecken, sobald er entsteht. Zeigen die Messwerte eine kritische Menge an Gasen an, leiten sie präventive Maßnahmen, wie die automatische Spülung mit Stickstoff oder die Aktivierung des Alarms bis hin zur Notfall-Abschaltung sofort ein. Mit der Laser-Spektroskopie unseres Analysators LDS6 für die kontinuierliche In-situ-Gasanalyse können Sauerstoffkonzentrationen präzise überwacht werden. Er verfügt über eine integrierte Referenzzelle und sorgt für Stabilität über den gesamten Lebenszyklus der Anlage.

     

    Security-Management wird für die Betreiber von Tankanlagen zunehmend komplexer. Vor allem hinsichtlich Perimeter-Überwachung und Brandschutz müssen die Sicherheitsinstallationen genau definierte Sicherheitsansprüche erfüllen. Zum Schutz von Personal, Wirtschaftsgütern und der Umwelt bieten wir Systeme, Services, Technologien, Produkte und Netzwerke für einen hohen Sicherheitsstandard an.

    Aber auch Motor- und Energiemanagement sowie Anlagennutzung sind wichtige Themen. Hierfür haben wir elektrische Komponenten und Systeme – wie Transformatoren, Nieder- und Mittelspannungsschaltanlagen sowie IEC- und NEMA-zertifizierte Motoren, Drehzahlregler und Frequenzumrichter – in unserem Portfolio.

     

    Erfahren Sie mehr zum Thema und besuchen uns an unserem Stand A18 auf der Tank Storage Germany 2016 in Hamburg.

     

    Folgen Sie uns auf Twitter @siemensindustry oder LinkedIn um keine Updates mehr zu verpassen!

    ...
  • Alexander Gloning 15/11/2016

    Optimierte Prozesse durch Maßgeschneidertes Tankmanagement

    Die deutsche Chemieindustrie stellt rund 30.000 Produkte her – und ist der weltweit größte Exporteur chemisch-pharmazeutischer Erzeugnisse. Um die dafür benötigten enormen Mengen an Brennstoffen, Gleit- und Lösungsmitteln effizient zu managen, benötigen die Betreiber von Tankanlagen und Terminals moderne Automatisierungssysteme. Die Managementsysteme SITAS TMS und SITAS IT helfen, auf die Ansprüche der Betreiber schnell zu reagieren und eine hohe Transparenz und Verfügbarkeit zu garantieren.

     

    Wie fördert und lagert man die wertvollen Stoffe in einem Tanklager sicher und effizient? Wie können Lieferungen optimiert und Leckagen vermieden werden? Diese und mehr Fragen stellen sich die Unternehmen der Chemischen Industrie angesichts der sich immer schneller ändernden Märkte in Zeiten von Digitalisierung bzw. Industrie 4.0. Mit SITAS TMS und SITAS IT stellt Siemens Lösungen bereit, mit denen sie ihre Prozesse transparent darstellen, optimieren und somit zukunftsfähig bleiben können.

     

    Ein modulares System für maximale Flexibilität

    Für Tanklager oder Verladeeinrichtungen eignet sich besonders SITAS TMS. Das modulare Managementsystem ermöglicht eine einheitliche Automatisierung und Verwaltung sämtlicher Prozesse – von der Feldgeräteebene über die Automatisierungsebene bis hin zur Integration in das ERP-System (Enterprise Resource Planning). Dabei kann es sowohl als Stand-alone-System mit einer bestehenden Infrastruktur als auch als integrierter Teil einer kompletten Lösung eingesetzt werden.

     

    In Anlagen mit speziellen IT-Anforderungen und wenn große Datenmengen erfasst und zu aussagekräftigen Berichten konvertiert werden müssen, ermöglicht SITAS TMS mit integriertem Manufacturing Execution System (MES) zusätzliche Transparenz und Datennutzung (accessibility).

     

    SITAS TMS stellt umfassende Steuerungsfunktionen für das Inline- und Batch-Blending bereit. Durch flexibel festgelegte Formulierungen im Tankautomatisierungstool werden Mengen, Qualität und Kosten der verfügbaren Rohstoffe berücksichtigt und somit auch Kosten gespart. Diese Daten können zudem online erfasst und korrigiert werden, so dass standardisierte Produktspezifikationen exakt eingehalten werden. Sitas TMS basiert auf Simatic PCS 7 und nutzt die bewährten leistungsstarken Kommunikationsprotokolle Industrial Ethernet und Profibus.

     

    Auf die aktuelle Entwicklung des Bedarfs kann in Echtzeit reagiert werden. Die bestehenden Informationsnetzwerke werden dann unmittelbar geändert und erweitert. Das modulare Managementsystem besitzt eine offene Software-Architektur und ist auch mit Produkten und Systemen anderer Hersteller kompatibel. Es integriert Funktionen für die Bilanzierung von Tanklagern, gewährleistet die sichere und nachverfolgbare Verwaltung sämtlicher relevanter Stammdaten und stellt ein breites Spektrum von praxisbewährten Berichten zur Unterstützung der Prozessoptimierung zur Verfügung.

     

    Fortschrittliche digitale Lösungen wie SIMIT Simulation, XHQ Operations Intelligence oder Comos Plant Design ermöglichen eine gemeinsame Datenplattform für integriertes Betriebsmanagement. Zusammen mit Services und Sicherheitsdiensten sind sie ein wichtiges Element der Digitalisierung. Dank umfangreicher Überwachungs- und Kontrollfunktionen können die Tanklager und Terminals schnell und gut informiert auf Anforderungen reagieren und ihre Prozesse flexibel anpassen. Sitas TMS macht die Prozessdaten transparent und zugänglich. Es stellt die Betriebsabläufe übersichtlich grafisch dar. Sie werden synchronisiert, koordiniert, analysiert und optimiert. Damit können Prozesse wie die Bedarfs- und Beschaffungsplanung sowie das Auftrags- und Lagermanagement verschlankt und den Anforderungen unterschiedlicher Betreiber gerecht werden.

     

    Die bessere Anlagennutzung, kürzere Wartezeiten sowie weniger Fehler bei manuellen Prozessen führen letztendlich auch zu einer höheren Effektivität. Sämtliche Terminal-Prozessen können durch die zentralen Informationen und Transparenz besser kontrolliert werden. Damit wird auch die Prozesssicherheit verbessert

     

    Erfahren Sie mehr zum Thema und besuchen uns an unserem Stand A18 auf der Tank Storage Germany 2016 in Hamburg.

     

    Folgen Sie uns auf Twitter @siemensindustry oder LinkedIn um keine Updates mehr zu verpassen!

    ...
  • Alexander Gloning 10/11/2016

    Sicherheit auf allen Ebenen

    In unserem Blogpost zur Prozessindustrie haben wir die Bedeutung von industrieller Sicherheit bereits erwähnt. Selbstverständlich betrifft der Schutz der digitalisierten Anlagen nicht nur die verarbeitende, sondern auch die Fertigungsindustrie. Auf dem Weg zu Industrie 4.0 nehmen mit der Vernetzung auch die Anforderungen an den Schutz für die industrielle Automatisierung zu. Die zahlreichen Vorteile, die durch eine digitalisierte Anlage erreicht werden, bergen auch einige Risiken. Ein umfangreiches Sicherheitskonzept wirkt dem entgegen und schützt nicht nur die Anlage, sondern das gesamte Produktionsnetzwerk des Unternehmens.

     

    Angriffe aus dem Internet nehmen in den letzten Jahren immer weiter zu. Laut Schätzung von Experten entstanden 2014 weltweit 400 Milliarden US-Dollar Schaden. Spätestens seit dem großen Angriff auf mehrere US-Onlinedienste im Oktober 2016 wurde klar, wie konkret Cyberangriffe den Alltag beeinträchtigen können. In diesem Fall waren Dienste im privaten Nutzerbereich betroffen. Um solche Vorfälle zu vermeiden hat das Thema Cybersicherheit auch für die Industrie höchste Priorität. Die Digitalisierung der Automatisierung macht Anlagen aber auch interessanter für Cyberangriffe. Um unsere Kunde vor diesen Gefahren zu schützen, bieten wir eine ganzheitliches, tiefengestaffeltes Sicherheitskonzept, das als Teil von Totally Integrated Automation leicht zu integrieren ist: Industrial Security - Defense in Depth.

     

     

    Anlagenzugang sichern

    Der erste Ansatzpunkt ist dabei die Anlagensicherheit. Die Sicherung des physischen Zugangs zur Anlage ist die Grundlage für umfassenden Schutz. Kameras, Zäune und Zutrittslösungen, zum Beispiel mit Codekarte, sorgen für die Kontrolle kritischer Bereiche. Darüber hinaus erstellen wir passende Richtlinien für alle Beteiligten, damit trotz eines Höchstmaßes an Sicherheit, die Produktivität nicht leidet. Für die optimale Lösung ihrer individuellen Anforderungen bieten wir Risikoanalysen an. So können der aktuelle Status und die nötigen Maßnahmen schnell ermittelt werden, um die Anlagensicherheit den individuellen Herausforderungen anzupassen.

     

    Sicherheit für Netzwerk und System

    Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Sicherheit des Netzwerks. Um die Produktionsnetze zu schützen, bieten sich Firewalls und Netzsegmentierungen an. In industriellen Netzwerken wird auch verschlüsselt kommuniziert, speziell bei Fernwartung und Fernzugriffen über öffentliche Netze. Mit den dafür vorgesehenen Security Modulen Scalance S liefern wir Produkte, die auf die Automatisierungstechnik spezialisiert sind. Mit weiteren Netzwerkkomponenten, die über integrierte Sicherheitsfunktionen verfügen, wie die Scalance M Router und Modems, stellen wir eine gesicherte Infrastruktur bereit.

    Auch die Steuerungsebene bietet potenzielle Gefahrenstellen. Unsere Maßnahmen für diese Komponenten schützen vor unerlaubtem Zugriff. Geräte wie Controller und HMIs verfügen über einen mehrstufigen Zugangs- und Kopierschutz. Auch Antriebe und Motion Control Systeme bieten integrierte Funktionen für den Know-how- und Zugriffsschutz. So sind Unternehmenswissen und Daten sicher, und die Integrität des Systems ist gewahrt.

     

    Gefahren frühzeitig erkennen

    Die schnelle Reaktion auf Angriffe und wachsende Bedrohungen im Bereich der Cyber-Kriminalität kann oft großen Schaden verhindern. Um das auch umsetzen zu können, haben wir in Europa und den USA jeweils Cyber Security Operation Center (CSOC) eingerichtet. Durch ständige Kontrolle und Analyse der sicherheitsrelevanten Daten in den CSOC werden Gefahren frühzeitig erkannt. Unsere CSOC-Mitarbeiter ergreifen, gemeinsam mit dem Kunden, effektive Gegenmaßnahmen.

    Security up-to-date

    Der wichtigste Sicherheitsfaktor ist die Systemaktualität. Experten schätzen, dass ca. 95 Prozent der Angriffe keine Wirkung zeigen, wenn das System auf dem neuesten Stand ist. Bei der Entwicklung neuer Produkte für unser Automatisierungsportfolio beachten wir stets die aktuellen Sicherheitsvorgaben. Dabei stehen wir in engem Kontakt mit unseren Zulieferern, um höchste Standards zu gewährleisten. Alerts und Updates machen auf Aktualisierungen aufmerksam. Gleichzeitig greifen wir auf ein Netzwerk von über 200 Sicherheitsexperten zurück, um im Ernstfall das volle Potenzial auszuschöpfen und schnell reagieren zu können. So halten wir das System up-to-date und sichern ihre Anlage.

     

    Den Highscore knacken

    Besuchen Sie uns auf der SPS IPC Drives 2016 und erleben Sie das ganzheitliche industrielle Sicherheitskonzept in den Themenhöfen „Industrial Security“ und „Digital Enterprise for discrete industries“. Neben der Präsentation unserer Produkte und integrierten Lösungen, unter anderem an einem Beispiel der Schunk GmbH & Co. KG, halten wir ein weiteres Highlight bereit: Auf der Messe erwartet Sie ein Industrial Security Arcade-Spielautomat „Security Invaders“. Greifen Sie selbst ins Geschehen ein und spielen um einen neuen Highscore! Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der SPS, unser Stand befindet sich in Halle 11.

     

     

    Weitere Informationen und kostenlose Eintrittskarten zur Messe: Siemens auf der SPS IPC Drives 2016

     

    Folgen Sie uns bei Twitter oder LinkedIn, um alle Neuigkeiten zu erhalten!

    ...
  • Andrea Kerber 08/11/2016

    Die Grenzen des Machbaren neu definieren – 110 Jahre Dynamowerk Berlin

     Es ist nicht nur eines der ältesten Fertigungsgebäude, die noch in Betrieb sind, sondern auch eines der Baudenkmäler in Berlin – seit über einem Jahrhundert fertigt Siemens im Dynamowerk in der Siemensstadt elektrische Antriebe, Motoren und Generatoren. Wir feiern deshalb 110 Jahre voller Innovation und Erfindergeist – eben Ingenuity for life!

     

    Das 1906 von Karl Jahnisch und Carl Dihlmann gebaute Dynamowerk an der Nonnendammallee ist eines der zentralen Bauwerke der Siemensstadt. Der nach dem Firmengründer Werner von Siemens benannte Ortsteil liegt am Ostrand des Bezirks Spandau im Westen Berlins. Das in typischen roten Ziegeln gebaute Dynamowerk wurde in mehreren Abschnitten zwischen 1909 und 1942 erweitert und zählt zu den ältesten Gebäuden der Siemensstadt. Seit mittlerweile 110 Jahren werden dort Komponenten gefertigt, die unter anderem Schiffe, Aufzüge und Lokomotiven antreiben – wenn das kein Grund zum Feiern ist!

     

    Industrie und Erfindergeist

    Die traditionsreiche Siemensstadt gehört zu den bekanntesten und ältesten Industriestandorten Deutschlands. Ab 1904 entstanden auf dem Gebiet der Nonnenwiesen in Spandau die charakteristischen Wohn- und Gewerbebauten. Heute stehen die zum Teil zehn- bis 15-etagigen Gebäude unter Denkmalschutz – die von 1929 bis 1931 errichtete Großsiedlung Siemensstadt zählt seit 2008 sogar zum Weltkulturerbe der Unesco!

    Doch die Geschichte des Ortsteils hat ihren Ursprung in Charlottenburg, wohin Siemens 1872 das Fertigungsprogramm, das bis dahin in Kreuzberg zuhause war, verlegte. Der Aufschwung von Nachrichten- und Elektrotechnik veranlasste schließlich die Gründer-Nachfolger, nach Expansionsmöglichkeiten für weitere Produktionsanlagen zu suchen. Sie entschieden sich für das Gebiet der Nonnenwiesen und legten so den Grundstein für die Siemensstadt. Nachdem eine Bahnverbindung mit Gleisen und Haltestellen sowie eine Brücke errichtet worden war, entstand dort ab 1906 das Dynamowerk als eines der ersten Gebäude des späteren Industriestandortes.

     

    Die Produktion läuft an

    So entstanden im Dynamowerk etwa für das 1924 in Betrieb genommene Walchenseekraftwerk – das damals größte Speicherkraftwerk – imposante Einphasen-Generatoren. Drei Jahre später, 1927, produzierte das Dynamowerk für das weltweit erste Pumpspeicherkraftwerk in Herdecke zwei Generatoren mit 40 MVA und einer Drehzahl von 300 Umdrehungen pro Minute. Zu den weiteren historischen Errungenschaften der Entwickler und Techniker zählen 1930 die weltweit erste Mehrzweck-Elektrolokomotive „E 44“ in Schweißkonstruktion, 1935 der Generator des 60 MW-Turbosatzes mit der zu dieser Zeit größten Dampfturbine sowie 1938 der erste Wasserkraftgenerator mit einer elektrischen Leistung von über 100 MW und vieles mehr.

     

    Leistungsfähig und breit aufgestellt

    Bis heute entsteht im Dynamowerk Technik, die die Grenzen des Machbaren neu definiert. Seit 110 Jahren setzt die Anlage in Berlin Maßstäbe in der Entwicklung und Fertigung großer Antriebe. Dazu gehören maßgefertigte Motoren mit Leistungen von 3 bis 100 MW, Drehzahlen zwischen 10 und 15.000 Umdrehungen pro Minute sowie Gewichten von bis zu 500 Tonnen! Aber auch Antriebe für Schürfkübelbagger oder Kreuzfahrtschiffe, getriebelose Windkraftgeneratoren, integrierte Antriebe für Schachtförderanlagen, Walzwerk-Hauptantriebe oder Ringmotoren für Erzmühlen gehören zum umfangreichen Portfolio. So wurden etwa 2012 der weltweit größte E-Antrieb für einen LNG-Kompressor mit einer Leistung von 78 MW sowie 2013 einer der größten Hyperkompressor-Antriebe mit 24 MW Leistung in dem roten Ziegelbau in Berlin gefertigt.

    Mit rund 12.000 Beschäftigten in den Bereichen Entwicklung, Planung, Vertrieb und Verwaltung ist Berlin einer unserer bedeutendsten Standorte und der weltweit größte Produktionsstandort. Im Dynamowerk arbeiten davon rund 800 Angestellte. Auf einer Fertigungsfläche von rund 50.000 Quadratmetern entwickeln und produzieren sie vor allem Großleistungs-Sonderantriebe und Generatoren für eine Vielzahl von Branchen. Ihr Motto lautet: „Wir entwickeln und bauen zuverlässig DEN einen Motor für unsere Kunden – jetzt und in Zukunft.“

     

    Folgen Sie uns auf Twitter @siemensindustry oder LinkedIn um keine Updates mehr zu verpassen!

    ...
  • Alexander Gloning 31/10/2016

    Den Energieverbrauch im Auge behalten

    In der letzten Woche ging es in unserem Messeblog zur SPS IPC Drives 2016 um Totally Integrated Automation. Aufbauend auf unseren integrierten Automatisierungslösungen bieten wir auch umfangreiche Energiemanagement-Lösungen. Jeder Teil der Fertigung, jedes Förderband und jeder einzelne Sensor ist mit einbezogen. Aber vor allem energieintensive Teile von Anlagen, wie sie in vielen Branchen üblich sind, können davon profitieren. Denn gerade diese bieten hohes Einsparpotenzial. Ein kompletter Überblick über die Anlage legt diese Potenziale offen. Das Ergebnis ist nicht nur eine preiswertere, sondern durch den geringeren Energieverbrauch auch umweltfreundlichere Produktion.

     

    Die Grundlage für transparenten Energieverbrauch ist eine Anlage mit integrierter Energiemesstechnik. Mit einem durchgängigen Produktportfolio von der Feldebene (mit den Produktfamilien SIMATIC, SENTRON, SIMOCODE, SINAMICS und SIRIUS) bis zu den Softwaresystemen SIMATIC Energy Suite und SIMATIC Energy Manager Pro, ist auf Produktions- und Managementebene ein einfaches und transparentes Erfassen und Visualisieren von Energiedaten möglich. Messgeräte 7KM PAC und messfähige Kompaktleistungsschalter 3VA aus dem SENTRON Portfolio machen Energieflüsse transparent und schaffen so die optimale technische Basis für ein betriebliches Energiemanagementsystem nach ISO 50001. Durch offene Schnittstellen ist darüber hinaus auch die Einbindung weiterer Geräte von Drittanbietern möglich. Auf Analgenebene ermöglicht Simatic Powerrate das Erfassen der Daten des Energieverbrauchs. Das System visualisiert und archiviert die Daten für Simatic PCS 7 und Simatic WinCC.

     

    TÜV-geprüftes Energiemanagement

    Integriertes Energiemanagement birgt noch weitere Vorteile, denn die Verknüpfung von Energie- und Produktionsdaten ermöglichen ein Energieeffizienz-Controlling. So lassen sich die Energiekosten pro Maschine, oder auch pro Stück, bestimmen. Mit Simatic Energy Manager Pro, dem Nachfolger von SIMATIC B.Data, lässt sich der Verbrauch effizient und ökonomisch regeln. Ob in einer oder mehreren Anlagen, das System lässt durch seine Skalierbarkeit auch standortübergreifendes Arbeiten zu.

    Die direkte Anbindung an die Produktion durch PCS 7 oder WinCC an den Energy Manager Pro ist jedoch ebenso möglich. Alternativ können die Energiedaten auch in einer Cloud-basierten Lösung verarbeitet werden. Energy Analytics bietet intelligente und einfache Analysemöglichkeiten, die die Einsparpotenziale ihrer Anlage aufdeckt.

    Die Vorteile des Energiemanagements sind in erster Linie die verbesserte Effizienz und die damit verbundenen Kosteneinsparungen. Allerdings unterstützt der Energy Manager Pro auch beim Einkauf von Energie, indem er unter Berücksichtigung einer Verbrauchprognose den optimalen Anbieter wählt. Damit liefern wir ein TÜV-geprüftes Energiedatenerfassungssystem gemäß ISO 500001.

     

     

    Die Energy Suite live auf der SPS

    Auf der SPS IPC Drives stellen wir unser durchgängiges Portfolio im Bereich des industriellen Energiemanagements in den Themenhöfen „Energy Efficiency“ und „Totally Integrated Power“ aus. Der Simatic Energy Manager Pro sowie das Mehrkanalstrommessystem 7KT PAC1200 sind unserer Highlightprodukte auf der Messe. Und auch die neue Simatic Energy Suite ist Teil der Ausstellung. An einem Modell präsentieren wir Ihnen auf der SPS die Funktionsweise unserer integrierten Energiemanagementlösung. Mehrere im TIA Portal konfigurierte Akteure liefern Daten an die Energy Suite, die jederzeit Klarheit über den aktuellen Energieverbrauch schafft. Überzeugen Sie sich selbst von unserem durchgängigen Energiemanagementsystem und besuchen unseren Stand auf der SPS 2016 in Halle 11.

     

    Weitere Informationen und kostenlose Eintrittskarten zur Messe: Siemens auf der SPS IPC Drives 2016

     

    Folgen Sie uns auf Twitter @siemensindsutry oder LinkedIn um keine Updates mehr zu verpassen!

    ...