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Wettbewerbsfaehige Industrie

  • Kristina Dotzauer 02/03/2017

    Intelligentes Energiemanagement in der Chemieindustrie

    TIP Chemical industry

    Industrie 4.0 stellt hohe Ansprüche an die chemische Industrie: Durch die Digitalisierung verändern sich die Märkte rasant und neue Technologien, mangelnde Stromqualität und Netzsicherheit stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen. Dies führt nicht nur zu neuen Rahmenbedingungen und hohen Technologieanforderungen. Auch steigende Strompreise erfordern eine effizientere Produktion. Diesen Bedürfnissen stehen eine unsichere Netzzuverlässigkeit und schwankende Stromqualität sowie eine zunehmende Komplexität des Stromnetzes gegenüber. Unser Totally Integrated Power (TIP) Portfolio erfüllt höchste Sicherheitsstandards und ist optimal auf die Bedürfnisse der chemischen Industrie zugeschnitten – für eine zuverlässige, wirtschaftliche und sichere Stromversorgung.

     

    Das Energienetz einer Anlage sichern

     

    Weil sich gerade im Bereich Petrochemie Anlagen häufig in abgelegenen Gebieten befinden, sind sie auf eine zuverlässige und stabile Stromversorgung angewiesen. Deshalb dürfen nur Produkte zum Einsatz kommen, die unter extremen Bedingungen sicher funktionieren. Generatorschaltanlagen mit Vakuum-Schalttechnik senken zusammen mit GEAFOL-Gießharztransformatoren die Instandhaltungskosten, was die Profitabilität der Anlage erhöht.

     

    Weitere Probleme abgelegener Standorte sind die mangelnde Netzzuverlässigkeit und eine schwankende Stromqualität. Die Mischung aus zentraler und dezentraler Energieerzeugung erfordert zudem modernste Energiemanagement-Prozesse. Daraus resultiert eine Vielzahl von Daten, die verarbeitet werden muss.  Umfassende Big Data Analysen sind daher essentiell um diese Datenmengen in relevante und wertvolle Informationen umzuwandeln.

     

    Wechselnde Rahmenbedingungen und hohe Anforderungen

     

    Die Verschiebung der Marktdynamik oder die Nutzung alternativer Technologien verändern die Chemieindustrie. Es ist daher wichtig, die Energieversorgung nahtlos in die Prozessautomatisierung und die Gebäudeautomation zu integrieren um schnell und flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können.

     

    Weil die Energiepreise steigen, spielt außerdem ein kosteneffizientes Energiemanagement eine große Rolle. Intelligente Soft- und Hardwareprodukte machen Stromverbrauch und -effizienz transparent. Weltweit nehmen zudem die CO2-Emissionen zu und die Gewinnung fossiler Rohstoffe wird schwieriger. Unternehmen müssen daher Ressourcen effizient nutzen. Mit unserem effizienten Microgrid-Management und unserem Portfolio an Konzepten für erneuerbarer Energien unterstützen wir sie dabei, die Produktion nachhaltiger zu gestalten.

     

    Eine schlüsselfertige Lösung zum Erfolg

     

    Solvay Indupa S.A., einer der größten PVC-Hersteller Argentiniens, nutzt unser umfassendes Portfolio auch, um vom öffentlichen Stromnetz unabhängig zu sein. Dafür baute das Unternehmen die eigene Energieerzeugungs- und Übertragungskapazität aus. Kernkomponente unserer schlüsselfertigen Lösung ist eine GIS-Anlage mit SIPROTEC-Schutzgeräten und -Feldsteuereinheiten, Stationsleitsystem und einer Schutzeinrichtung. Die verbesserte Überwachung des Umspannwerkes, die moderne Schutzeinrichtung sowie das wirksame Fernwirksystem sorgen für höhere Sicherheit bei der Stromversorgung und eine höhere Rentabilität dank Netzeinspeisung: Weil Solvay nur einen Teil der produzierten 120 KW benötigt, kann es den Rest in das öffentliche Stromnetz einspeisen – und damit seine Zukunftsfähigkeit steigern.

     

     

    Unser Totaly Integrated Power (TIP) Portfolio ist für viele Branchen relevant. Lesen Sie in den nächsten Blog-Beiträgen, wie Unternehmen der Automobilindustrie und der Konstruktion von einer zuverlässigen, flexiblen und sicheren Stromversorgung profitieren. Zudem erfahren Sie mehr zum Thema Cyber-Security, das in Zeiten zunehmend vernetzter Betriebe eine immer wichtigere Rolle einnimmt.

     

     

    Hier finden Sie weitere Informationen und Referenzen zum Thema Totally Integrated Power:

    http://w3.siemens.com/powerdistribution/global/DE/tip/referenzen/Seiten/overview.aspx

     

    Auf der Hannovermesse 2017 finden Sie unsere Totally Integrated Power Solutions in Halle 5, Stand D35.

     

    Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, folgen Sie uns auch auf unseren Twitterkanal @siemensindustry oder auf LinkedIn. Energy-Themen gibt es auf dem Twitterkanal @Siemens Energy und der Siemens Energy LinkedIn showcase page.

     

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  • Kristina Dotzauer 02/03/2017

    Auf dem Weg zur intelligenten Stromversorgung in der Automobilindustrie

    TIP Automotive

    Weltweit werden jährlich 70 Millionen Autos produziert – und die Zahl steigt stetig. Pro Auto müssen nicht nur Tausende Einzelteile gefertigt werden, auch die Individualisierung durch Kundenwünsche steigt stetig an. Die Automobilindustrie ist also nicht nur auf eine flexible Produktion angewiesen, sondern auch auf transparente und verfügbare Daten. Die Voraussetzung hierfür ist eine flexible und durchgängige Energieversorgung. TIP ermöglicht es den Unternehmen, flexibel und effizient zu fertigen und kostenintensive Ausfallzeiten zu minimieren.

     

    Der Automobilmarkt ist hart umkämpft. Die Unternehmen müssen sich markt- und netzspezifischen sowie wirtschaftlichen Herausforderungen stellen. Kürzere Markteinführungszeiten bei größeren Produktionsmengen, internationale Vorgaben und wachsender Strombedarf sind nur einige der Anforderungen. Auch eine digitalisierte Fertigung ist nötig, um in Zeiten von Industrie 4.0 zukunftsfähig zu bleiben. Und mit zunehmender Automatisierung erhöhen sich auch die Datenmengen, die in einer Industrieanlage erzeugt werden. daher sindflexible, integrierte Lösungender Schlüssel für ein intelligentes Stromnetz.

     

    Kostendruck fordert höhere Effizienz

     

    Um Kosten zu sparen, ist in der Automobilindustrie volle Transparenz der Daten in jeder Phase des Herstellungsprozesses wichtig. Intelligente Soft- und Hardwareprodukte sorgen für optimale Transparenz von Energieverbrauch und für eine höhere Energieeffizienz. Um die Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit von Stromverteilungsanlagen zu steigern, bieten wir Autobauern integrierte Planungen an. Unser TIP Consultant Support beinhaltet Softwaretools, Ausschreibungstexte, Planungs- und Applikationshandbücher sowie die professionelle Beratung durch Fachexperten. Dazu gehören auch individuelle Konzepte für alle Anlagen und Bedürfnisse.

     

    Verfügbarkeit rund um die Uhr

     

    Durch die Globalisierung und weltweit agierende Unternehmen werden Markteinführungszeiten kürzer, die Modelle wechseln schneller und der Individualisierungsgrad steigt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Automobilwerke rund um die Uhr laufen und Ausfallzeiten minimieren. Das macht eine durchgängige und anpassbare Energieverteilung unverzichtbar. So verteilen etwa Sivacon Schaltanlagensysteme Energie einfach und sicher. Dank ihrer flexiblen Bausteine kann die Anlage an jede Anforderung angepasst werden. Die Produkte werden kontinuierlich weiterentwickelt und sind somit immer auf dem neuesten Stand der Technik. In Zeiten komplexer werdender Gebäudetechnik bieten Schienenverteiler-Systeme Sivacon 8PS eine anpassungsfähige Lösung. Gegenüber Kabeln sind sie sowohl leichter zu installieren und haben zudem einen besseren Brandschutz. Auch benötigen sie bei der Überbrückung längerer Distanzen weniger Platz.

     

    Sicher und umweltfreundlich

     

    Für den Leistungsbereich zwischen 50 kVA und 50 MVA verfügen Geafol-Gießharztransformatoren über exzellente elektrische, mechanische und thermische Eigenschaften. Im Gegensatz zu flüssigkeitsgefüllten Trafos macht hier die Isolierung aus Epoxidharz-Quarzmehl-Mischung die Wicklungen wartungsfrei, feuchtesicher, schwer brennbar und selbstlöschend. Temperaturunabhängig gesteuerte Querstromlüfter steigern die Leistung um bis zu 50 Prozent. Mit einer Lebensdauer von über 30 Jahren sind die Trafos besonders umweltfreundlich: Bei der Entsorgung werden lediglich vier Prozent des Materials thermisch verwertet. Zwei Prozent sind deponiefähig und 94 Prozent fließen wieder in den Rohstoffkreislauf ein.

     

    Ein Automobilwerk für Mexiko

     

    Der Südkoreanische Automobilhersteller Kia Motors, der zur Hyundai Kia Automotive Group gehört, suchte für sein neues Werk in Pesqueria, Mexiko, eine Möglichkeit, die Fertigungskapazitäten problemlos weiterentwickeln zu können. Niederspannungs-Leistungsschutzschalter FC, 3WL-Luftleistungsschalter, Sentron Kompaktleistungsschalter sowie Schutz-, Steuer- und Überwachungsgeräte und UL-Schaltanlagen gewährleisten dort einen zuverlässigen und energieeffizienten Betrieb. Die Vielseitigkeit der gesamten Anlage mit Gießharz-Transformatoren und luftisolierte Mittelspannungsschaltanlagen NXAIR ermöglichen Kia eine effiziente Produktion mit modernster Technik.

     

    „Siemens S.A. Mexico hat in den Phasen Beschaffung, Lieferung und Installation großes Engagement an den Tag gelegt. Wir möchten betonen, dass die gelieferte Qualität und die Umsetzung des Projekts unsere vollste Zufriedenheit gefunden haben.“

    so Kim Bo-hyun von Hyundai Engineering Mexiko.

     

     

     

    Mehr Informationen zu Totally Intergated Power bei KIA Motors:

    Kia Motors Mexiko, Eine komplette Stromversorgungslösung

     

     

    Das Totally Integrated Power (TIP) Portfolio ist für viele Branchen relevant. Erfahren Sie in den nächsten Blog-Beiträgen, wie Unternehmen der Chemieindustrie und der Konstruktion von einer zuverlässigen, flexiblen und sicheren Stromversorgung profitieren. Zudem erfahren Sie mehr zum Thema Cyber-Security, das in Zeiten zunehmend vernetzter Betriebe eine immer wichtigere Rolle einnimmt.

     

     

    Hier finden Sie weitere Informationen und Referenzen zum Thema Totally Integrated Power:

    http://w3.siemens.com/powerdistribution/global/DE/tip/referenzen/Seiten/overview.aspx

     

     

    Auf der Hannovermesse 2017 finden Sie unsere Totally Integrated Power Solutions in Halle 5, Stand D35.

     

     

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  • Kristina Dotzauer 02/03/2017

    Intelligente Stromnetze erfordern einen neuen, integrierten Ansatz: Totally Integrated Power

    Totally Integrated Power

    Bis 2035 wird der weltweite Bedarf an elektrischer Energie um weitere zwei Drittel steigen. Für eine nachhaltige Energieversorgung ist Strom die Basis, im Privaten genauso wie für Städte oder die Industrie. Daher ist es für eine zuverlässige, sichere und effiziente Versorgung wichtig, das gesamte Potenzial einer integrierten Stromversorgungslösung individuell auszuschöpfen.

     

    Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung verändert auch das Energiesystem: Einfache Strukturen werden zu komplexen Netzwerken. Die Anforderungen der verschiedenen Branchen sind so unterschiedlich wie ihre Einsatzbereiche. Legt etwa die Automobilindustrie Wert auf kürzere Produkteinführungszeiten, ist für die chemische Industrie die Sicherheit von Personal und Betrieb wichtig. Die Stromversorgung muss somit flexibel, anpassungsfähig und transparent sein.

     

    Eine wirtschaftliche und sichere Energieverteilung

     

    Jede technische Anlage ist auf eine zuverlässige Stromversorgung angewiesen und Hoch-, Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen und -geräte müssen höchste Verfügbarkeit gewährleisten. Neben Transformatoren und Netzschutz spielt auch die Kenntnis des örtlichen Verteilnetzes eine wichtige Rolle zur kontinuierlichen Verbesserung und Sicherung der Stromversorgung. Daher sind Lösungen zur Netzüberwachung, Netzqualitätsaufzeichnung, Störschreibung sowie zeitsynchronosierte (Zeiger)Messgeräte unerlässlich. Stromqualität und -messung unterstützen Stromversorger und -verbraucher mit Lösungen für präzise Erfassung und Meldung von Informationen zur Bestimmung, Anpassung und Verbesserung der Netzqualität.

     

    Die Entwicklung zu intelligenten Netzen erfordert also einen neuen, integrierten Ansatz, um passende Informations- und Betreibertechnologie-Lösungen bereitzustellen. Diese sollen die Anforderungen eines intelligenten, vernetzten und verteilten Energiesystems abdecken. Netzsteuerungen und -anwendungen spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie Planung, Simulation und  Big Data Analytics.

     

    Effizient und umweltfreundlich

     

    Das Siemens Totally Integrated Power (TIP) Portfolio bietet Soft- und Hardwareprodukte, Systeme und Lösungen für alle Spannungsebenen für ein effizientes Energiemanagement.

     

    Die  Totally Integrated Power -Produkte sind modular einsetzbar und fügen sich in jedes System ein. Teil des Portfolios sind neben schlüsselfertigen Hochspannungsumspannwerken auch Nieder- und Mittelspannungs-Energieversorgungslösungen, die auf individuelle Anforderungen abgestimmt sind. Zur Versorgung industrieller Prozesse liefern wir sichere und wirtschaftliche Lösungen aus einer Hand: von der prozessorientierten Planung von Stromversorgungssystemen über die Auswahl und Bemessung der Produkte bis zum Anlagenbetrieb. Das ermöglicht eine energie- und kosteneffiziente sowie eine umweltfreundliche Infrastruktur. Die enge Verbindung von TIP mit Systemen der Industrie- und Gebäudeautomation Totally Integrated Automation (TIA) und Total Building Solutions (TBS) ermöglicht den Nutzern das Ausschöpfen des gesamten Optimierungspotenzials dieser Lösungen: die digitale Planung, Überwachung und Kontrolle sämtlicher Prozesse.

     

     

    TIP ist für viele Branchen relevant. Erfahren Sie in den nächsten Blog-Beiträgen, wie Unternehmen aus den Bereichen Automotive, der Chemieindustrie und der Konstruktion von einer zuverlässigen, flexiblen und sicheren Stromversorgung profitieren. Zudem erfahren Sie mehr zum Thema Cyber-Security, das in Zeiten zunehmend vernetzter Betriebe eine immer wichtigere Rolle einnimmt.

     

     

    Hier finden Sie weitere Informationen und Referenzen zum Thema Totally Integrated Power:

    http://w3.siemens.com/powerdistribution/global/DE/tip/referenzen/Seiten/overview.aspx

     

    Auf der Hannovermesse 2017 finden Sie unsere Totally Integrated Power Solutions in Halle 5, Stand D35.

     

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  • Bernhard Neumann 23/02/2017

    Schaltanlagen als sprudelnde Datenquellen

    Wenn in der Prozessindustrie die Anlagen laufen, ist so manches zweitrangig. Viele Daten wie sie beispielsweise ein modernes Motormanagement-System liefert bleiben nicht selten ungenutzt. Das muss nicht sein: Mit OPC UA Kommunikation werden Schaltanlagen zu nützlichen Datenlieferanten im Sinne von Industrie 4.0, ohne dass in die Prozesstechnik eingegriffen werden muss.

     

    Steuerdaten, Prozess- und Messwerte gibt es en masse in der Prozessindustrie. Meist stammen sie von Motormanagement-Systemen wie dem Simocode pro (www.siemens.de/simocode) von Siemens. Diese Geräte mit integrierten Steuer-, Schalt- und Schutzfunktionen liefern Daten zu Dutzenden unterschiedlicher Kenngrößen wie Strom, Spannung, Phase, Temperatur, Betrieb, Symmetrie, Energie, Diagnose etc.

     

    OPC UA als eigener Kommunikationskanal für Massendaten

    Die Kunst besteht nun darin, diese Flut an Informationen zielgerichtet auszuwerten und zur Anlagenoptimierung zu nutzen. Mit dem Kommunikationsstandard OPC UA (Unified Architecture) – auch bekannt als Norm IEC 62541 – gelingt dies nun ohne umständliches Engineering und ohne in die vorhandene Prozesssteuerung eingreifen zu müssen. Der Datenstrom wird via Ethernet direkt vom Motormanagement-System dorthin gelenkt, wo die Daten verarbeitet werden.

    Das kann ein MES-, ein ERP-, ein Energiemanagementsystem und sogar eine Cloud mit entsprechenden Auswerte- und Dokumentationsmöglichkeiten sein. Auf diese Weise werden aus den Schaltanlagen und Motor Control Centern (MCC) sprudelnde Datenquellen, die zur Prozessoptimierung beitragen. Besonders komfortabel lassen sich die riesigen Datenmengen in zentralen Computersystemen wie beispielsweise der Siemens Cloud „MindSphere“ (www.siemens.de/mindsphere) speichern, auswerten und visualisieren.

     

    Komfortable und sichere Prozessoptimierung via Cloud

    Eine solche kostengünstige und skalierbare Cloud-Plattform als offenes Betriebssystem für das Internet der Dinge (IoT) verschafft der Prozessindustrie – gewissermaßen als Platform as a Service (PaaS) – viele Vorteile. Vorausschauende Wartung, Energiedatenmanagement und Ressourcenoptimierung sind nur einige Beispiele, die zeigen wie sich die direkt aus der Feldebene gewonnenen Informationen sinnvoll nutzen lassen. MindSphere bietet eine Entwicklungsumgebung, in der Anwender eigene Applikationen und Services integrieren können.

    Dabei hat die Ethernet-basierte OPC UA Kommunikation auf Basis von TCP/IP den Vorteil, dass sie wichtige Zusatzaufgaben wie beispielsweise den Manipulationsschutz (Security) erfüllt. So wird der direkte Dialog zwischen der Feldebene und den übergeordneten Leitsystemen, der ohne die eigentliche Prozesssteuerung funktioniert, mit entsprechenden Verschlüsselungsmechanismen geschützt.

     

    Nachhaltigkeit mithilfe „kommunikativer“ Schaltanlagen

    Kurz gesagt: Das Motormanagement-System Simocode pro von Siemens mit OPC UA Kommunikation sorgt mit seinen Steuer-, Schalt- und Schutzfunktionen einerseits für reibungslose Prozesse in der Produktion. Andererseits sorgt es für Prozessverbesserungen, ohne dass dafür ein Eingriff in die Prozesssteuerung notwendig ist. Außerdem besitzen die Geräte Features wie Teleservice, Netzwerkintegration und Webfähigkeit. Somit sind alle Voraussetzungen geschaffen, dass Schaltanlagen und MCCs als wertvolle Datenlieferanten die Prozessindustrie nachhaltig unterstützen.

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  • Andreas Milbradt 05/12/2016

    Digitalisierung im Maschinenbau eröffnet neue Möglichkeiten

    Die flexible Produktion verändert die Fertigungsindustrie maßgeblich. Mit der kostengünstigen Herstellung von personalisierten Produkten können Hersteller schnell auf die Wünsche und Anforderungen der Kunden reagieren. Der Schlüssel zur flexiblen Produktion sind digitalisierte Maschinen und Anlagen, die während Planung, Simulation und dem laufenden Fertigungsprozess Daten übermitteln, die sowohl schnelle und effiziente Anpassungen der Produktion zulassen, als auch eine ständige Überwachung zur Qualitätskontrolle ermöglichen. Das ist durch neue Maschinen- und Anlagenkonzepte möglich, die optimal vernetzt die Vorteile der Digitalisierung nutzbar machen.

     

    In diesem Jahr haben wir auf der SPS die Vorteile der Digitalisierung im Maschinenbau in unserer OEM Lounge gezeigt. Dabei präsentierten wir den kompletten Produktlebenszyklus, vom Design bis zur Herstellung und unseren Servicelösungen. Maschinendesign mit der PLM-Software Mechatronics Concept Designer senkt die Entwicklungszeit um bis zu 30 Prozent. Mit der zusätzlichen Funktion der virtuellen Inbetriebnahme verkürzt sich nicht nur die Produkteinführungszeit, teure Prototypen bleiben durch die digitale Lösung ebenfalls erspart. Das integrierte Engineering erfolgt über TIA Portal, in dem man auf die komplette digitalisierte Automatisierung zugreifen kann.

     

    Mit der richtigen Hardware zu mehr Flexibilität

    Digitalisierung im Maschinenbau bedeutet nicht nur den Einsatz von überblickenden Software-Lösungen, die Hardware nimmt ebenfalls eine bedeutende Rolle ein. Eine unserer Transportlösungen, das Multi-Carrier-System, bringt Flexibilität in Aufgaben im Bereich Verpackung oder Montage. Für eine optimal Maschinenintegration aller Komponenten liefert der Industrial-Ethernet-Standard Profinet die perfekte Basis.

     

    Wenn Planung und Engineering digitalisiert ablaufen, eröffnet das auch neue Chancen für die Ausführung der Produktion. Denn Daten werden nicht nur in eine Richtung übermittelt. Im laufenden Betrieb herrscht ein bidirektionaler Austausch zwischen digitalem Abbild und realer Anlage. Dieser digitale Zwilling visualisiert in Echtzeit die Leistung und den Status der Maschine. So ergibt sich einerseits eine Kontrollmöglichkeit von Durchsatz und Effizienz, andererseits auch die Möglichkeit des frühzeitigen Erkennens von Fehlern, die zu Ausfällen führen können, durch vorrausschauende Instandhaltung jedoch verhindert werden. Mit der Anbindung an MindSphere – das cloudbasierte, offene IoT Betriebssystem – von Siemens bieten sich darüber hinaus viele weitere Analysefunktionen, die wir zusammen mit unseren Partnern immer weiter ausbauen.

     

    Downtime senken mit dem Service der Zukunft

    Sollte ein Reparatur- oder Instandhaltungsfall eintreten, ermöglicht die Digitalisierung im Maschinenbau neue, zeitsparende Servicemöglichkeiten. Ein fortschrittlicher Ansatz ist der sogenannte „Augmented Service“. In der OEM Lounge auf der SPS IPC Drives haben wir Ihnen einen Ausblick über Serviceleistungen der Zukunft gegeben. Mit unserem Partner Essert zeigten wir, wie „Augmented Support“ über eine Datenbrille aussehen kann. Bei Reparaturen oder Ausfällen können sich Service-Mitarbeiter live auf die Brillen schalten und den Mechanikern vor Ort in Echtzeit und computergestützt, visuelle Anweisungen geben, wie die Instandhaltung durchzuführen ist. Durch diesen ortsunabhängigen und zeitsparenden Ansatz erhöhen wir die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen durch niedrigere Ausfallzeiten. 

     

    Die diesjährige SPS IPC Drives war für uns ein voller Erfolg. Nicht nur unsere innovative MindSphere-Lounge lockte viele Besucher an. In den „Expert Centern“ konnten wir viele Interessierte mit vielfältigen Fachvorträgen begeistern. Einen Überblick über das komplette Ausstellungsprogramm und die Veranstaltungshighlights erhalten Sie auf unserer Messeseite zur SPS IPC Drives 2016 und in unserem Blog Wettbewerbsfähige Industrie. Wir danken allen Besuchern und hoffe, Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

     

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  • Andreas Milbradt 24/11/2016

    „Security Invaders“ – das Industrial Security Arcade Game

    Mit der zunehmenden Digitalisierung der Industrie und der Vernetzung aller Akteure gewinnt das Thema Industrial Security immer mehr an Bedeutung. Im Vorfeld der SPS IPC Drives haben wir bereits vom mehrstufigen Sicherheitskonzept „Defense in Depth“ auf unserem Blog berichtet. Heute präsentieren wir, was der Siemensstand in Halle 11 zu diesem Thema bereithält.

     

    In unserem Themenhof „Industrial Security“ erwartet Sie ein Arcade-Spielautomat. Mit „Security Invaders“ erleben Sie industrielle Sicherheit in Aktion. „Im Spiel wird die Bedeutung eines vielfältigen und mehrstufigen Sicherheitskonzepts anschaulich dargestellt.“ erläutert Oliver Narr, Experte für industrielle Sicherheit bei Siemens. „Wir wollen so auf die verschiedenen Arten von Bedrohungen hinweisen, aber auch auf die Gegenmaßnahmen, die getroffen werden können. Das Ziel des Spiels ist das Gleiche wie in der Realität: Mit den richtigen Maßnahmen auf Angriffe reagieren, um diese abzuwehren und die Anlage sichern.“

     

    Verteidigung gegen Hacker, Spione und Saboteure

    Am Spielautomat sorgt der Spieler selbst für den Schutz der Anlage. In drei unterschiedlichen Spielmodi versuchen Spione, Saboteure oder Hacker sich Zugriff zur Anlage zu verschaffen. Um Know-how-Diebstahl oder mutwillige Schäden zu verhindern, müssen Eindringlinge unbedingt gestoppt werden. Über den Joystick koordiniert der Spieler drei unterschiedlichen Schutzmaßnahmen, um sich gegen Angriffe auf die Anlage zu wehren. Nur wenn die richtige Schutzmaßnahme zum Einsatz kommt, ist die Anlage sicher. Je länger das Spiel dauert, desto höher auch die Anzahl der Angreifer. Dies verdeutlicht die Komplexität von industriellen Sicherheitssystemen. Bei Spielende zeigt das Display die verwendeten Gegenmaßnahmen, zum Beispiel Aufdecken von unbefugtem Netzwerkzugriff oder das Entlarven von Social Engineering.

     

    Industrielle Sicherheit im Einsatz

    Direkt neben dem Arcade-Spielautomaten zeigen wir an unserer Industrial Security Wall, wie die reale Umsetzung des mehrstufigen Sicherheitskonzepts funktioniert. Im TIA Portal findet die Einrichtung der einzelnen Steuerungen oder Netzkomponenten statt, die im Hinblick auf die Sicherheit individuell konfiguriert werden können. Außerdem erklären wir Ihnen gerne alles Weitere zu unserem „Defense in Depth“ Konzept als Teil von Totally Integrated Automation. Mit Plant Security Services bewerten wir den Sicherheitsstatus der Anlage, um die optimale Lösung zu finden und diese auch kontinuierlich zu überwachen. Mit Industrial Security von Siemens sind Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Systemintegrität immer gewährleistet.

     

    Stellen Sie sich der Herausforderung an unserem Spielautomaten! Knacken Sie den Highscore und schützen Sie die Anlage so lange wie möglich vor Angriffen! „Security Invaders“ und alle weiteren Informationen zur industriellen Sicherheit finden Sie in Halle 11.  

     

     

    Weitere Informationen und kostenlose Eintrittskarten zur Messe finden Sie hier: Siemens auf der SPS IPC Drives 2016

     

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