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Wettbewerbsfaehige Industrie

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Eva Gansen |

Keine Chance für Cybercrime

Schutz industrieller Steuerungen

Cybercrime boomt. Laut einer aktuellen Studie des IT-Security-Anbieters McAfee kosten diese Angriffe Unternehmen jährlich rund 600 Milliarden Dollar – Tendenz steigend. Nutzen die verschiedenen Industrien die Digitalisierung bislang vor allem dafür, ihre Netzwerke und Steuerungssysteme zu vernetzen um Leistung, Zuverlässigkeit und Effizienz zu verbessern, gilt es nun, diese effektiv zu schützen.

 

Ob menschliches Versagen, Schäden durch unzufriedene Mitarbeiter oder gar Angriffe durch Staaten, Terroristen oder Hacker – Cyberangriffe auf industrielle Steuerungssysteme gehören mittlerweile zum Alltag. So gaben laut einem Artikel aus dem US News & World Report 150 Energie- und Stromversorgungsunternehmen an, im Jahr 2016 Opfer von Angriffen aus dem Cyberspace gewesen zu sein. Über 80 Prozent dieser Unternehmen rechneten für das Folgejahr deshalb mit physischen Schäden an ihren Einrichtungen.

 

Laut einem Trendbericht von Mandiant bleiben Hacker oder Malware durchschnittlich 101 Tage unentdeckt, in denen sie ungestört Schäden in Netzwerken oder Steuerungssystemen anrichten können. Und es geht noch weiter: Rund 38 Prozent der betroffenen Unternehmen merken nicht einmal, dass sie Opfer eines Angriffs sind und erfahren erst durch externe Stellen wie dem Justizministerium oder anderen Sicherheitsbehörden davon.

 

Cyberattacken können ernste Folgen nach sich ziehen

Im Zuge der fortschreitenden Verbindung von Operational-Technology-Netzwerken (OT) mit klassischen Information-Technology-Netzwerken (IT) stellen Betreiber industrieller Steuerungssysteme (Industrial Control Systems – ICS) aus unterschiedlichen Branchen ihre Netzwerke von serieller Kommunikation auf IP-basierte Kommunikation um – was für verbesserte Leistung sowie höhere Zuverlässigkeit und Effizienz sorgt.

 

Diese Verbindung birgt jedoch auch potenzielle Schwachstellen und Risiken für industrielle Steuerungen, gerade in Branchen mit kritischen Infrastrukturen wie unter anderem in der Energieversorgung, Transport und Verkehr, Gesundheit, Wasser oder Nahrungsmittel und Genuss.

 

Ein erfolgreicher Angriff auf ein IT-Netzwerk beeinträchtigt etwa durch den Diebstahl von Daten vor allem das operative Tagesgeschäft. Eine Attacke auf ein ICS dagegen kann weit ernstere Folgen nach sich ziehen. Dies kann bei einem Anlagenstillstand ein Produktionsausfall sein oder kann durch manipulierte Daten zu Schäden an Anlagen und Infrastrukturen oder sogar zu Gefahren für Leib und Leben von Angestellten oder Dritten führen.

 

Ein zuverlässiger Partner

Zwar lassen sich nicht alle Bedrohungen ausschalten, allerdings können wirksame Strategien dazu beitragen, menschliches Fehlverhalten zu vermeiden, Attacken zu erkennen und zu isolieren, ihre Auswirkungen zu minimieren und ICS widerstandsfähiger gegen Cyberangriffe zu machen.

 

Doch was kann man gegen Cyberangriffe tun? Die Lösung liegt in einer tiefengestaffelten Verteidigung, die verschiedenste Ebenen umfasst und einem Angriff die Wucht nimmt. Siemens als Trusted Advisor mit langjähriger Erfahrung bietet dafür das bewährte Defense-in-Depth Konzept, das Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Systemintegrität umfasst.

 

Wie das genau funktioniert, lesen Sie in unserem Whitepaper „Schutz industrieller Steuerungen“.

 

Weitere Informationen zu Industrial Security, zu industriellen Kommunikationsnetzwerken, den Professional Services und Trainings-Angeboten von Siemens finden sie auch auf unserer Website.

 

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