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Wettbewerbsfaehige Industrie

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Elisabet Sangra Sole |

Versorgungssicherheit und Kosten im Blick

Power Monitoring

Mit der Energiewende nimmt die Zahl neuer Windkraft- und Photovoltaikanlagen zu. Allerdings führt die fluktuierende Einspeisung von Erneuerbaren Energien (EE) zu Schwankungen in der Versorgungsqualität. Das hat Folgen für die Industrie, die zunehmend mit außerplanmäßigen Anlagenstillständen rechnen muss. Dagegen lässt sich etwas tun. Das Schlüsselwort lautet Energiemanagement bzw. Energiemonitoring. Sowohl die Großindustrie als auch kleine Betriebe und Mittelständler können damit ihren Verbrauch optimieren und ihre Energiekosten deutlich senken. Außerdem lässt sich mit entsprechenden Komponenten die Netzversorgungsqualität im Betrieb verbessern.

 

Eine gute Versorgungsqualität muss folgende Kriterien erfüllen: Verfügbarkeit, Spannungsqualität, Stabilität der Netzfrequenz und zu guter Letzt Servicequalität. Industrieunternehmen und hier vor allem kleine und mittelständische Firmen können mit einem Energiemanagementsystem selbst dazu beitragen.

 

Das fängt mit der kontinuierlichen Überwachung des Energieverbrauchs an. Die entsprechenden Systeme sind flexibel und passen sich den Bedürfnissen und der Größe des jeweiligen Unternehmens an. Der Einstieg ist simpel. Es genügen ein PC, eine entsprechende Software sowie kommunikationsfähige Messgeräte.

 

Intuitive Bedienung

Auch Cloud-basierte Lösungen sind möglich – letztere sind besonders für kleinere Betriebe interessant, die die Kosten-Nutzen-Relation im Blick haben müssen. Hard- und Software von Energiemonitoringsystemen lassen sich intuitiv bedienen. Mit grafischen Darstellungen können die Anwender Lastspitzen und energieintensive Prozesse erfassen und auf einen Blick ineffiziente Verbraucher identifizieren.

 

Auf diese Weise hat ein Unternehmen den tatsächlichen Energieverbrauch stets im Blick. Aus den analysierten Daten kann der Betrieb auch Maßnahmen zur Optimierung ableiten, was letztlich in Kosteneinsparungen resultiert. Sei es durch die intelligente Steuerung thermischer Verbraucher oder den Einsatz schneller Energiespeicher.

 

Energiekosten sinken

Dank unserer Experten wissen wir, dass sich mit einem intelligenten Energiemanagement die Energiekosten bis zu 30 Prozent senken lassen. Hier finden Sie einige Referenzprojekte mit den Erfahrungen unserer Kunden.

 

https://www.siemens.com/global/de/home/produkte/energie/referenzen/fraunhofer-iisb.html

 

https://www.siemens.com/global/de/home/produkte/energie/referenzen/ziegler-holzindustrie.html

 

https://www.siemens.com/global/de/home/produkte/energie/referenzen/bodensee-wasserversorgung.html

 

https://www.siemens.com/global/de/home/produkte/energie/referenzen/mader.html

 

Ein weiteres Argument, das für den Einstieg spricht: Unternehmen können mit einem TÜV-zertifizierten Energiemonitoringsystem den Grundstein für regelmäßige Energieaudits und ein betriebliches Energiemanagementsystem nach ISO 50001 legen.

 

Netzqualität verbessern

Entscheiden sich kleine und mittelständische Betriebe fürs Energiemonitoring profitieren sie automatisch von Digitalisierung und Automatisierung und machen gleichzeitig die ersten Schritte, um Industrie 4.0 zu realisieren.

 

Das Energiemonitoringsystem bietet aber noch weitere Vorzüge. Es lässt sich flexibel erweitern, um die Netzqualität (Power Quality) im Betrieb stabil zu halten. Lastwechsel können bereits unter normalen Betriebsbedingungen zu Abweichungen der Netzspannung führen. Und elektromagnetische Störquellen wie Wechselrichter und nichtlineare Verbraucher können unerwünschte Signale im Frequenzband, Fehlauslösungen von Leistungsschaltern oder eine überhöhte Wärmebelastung von Kondensatoren und Leitungen verursachen.

 

Kommunikationsfähige Komponenten

Über kommunikationsfähige Messgeräte, die im Energiemonitoringsystem eingebunden werden, lassen sich alle Messgrößen erfassen. Weichen die erfassten Daten vom Sollwert ab, kann der Betrieb Störquellen im System identifizieren und seine Prozesse umgehend optimieren.

 

Letztendlich führt die kontinuierliche Überwachung der Netzqualität zu einer höheren Ausfallsicherheit. Die Verantwortlichen können Fehlfunktionen und Störungen in der Produktion rechtzeitig erkennen und beheben, die Anlagenverfügbarkeit steigern und damit Kosten vermeiden.

 

Einen Überblick über die Möglichkeiten zur Verbesserung der Versorgungsqualität finden Sie unter https://www.siemens.com/global/de/home/produkte/energie/niederspannung/komponenten/sentron-messgeraete-und-energiemonitoring.html

 

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