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  • Ursula Lang 21/04/2017

    Wettbewerbsvorteil - Solid Edge hilft französischer Forschungsfirma bei der Entwicklung hochwertiger Spritzgußformen

       

     

     

    La Balme-de-Sillingy/Frankreich. Mold’Alp ist ein Forschungsunternehmen, das auf den 3D-Entwurf von Werkzeugen für Kunststoffspritzgußformen spezialisiert ist. Um seine Wettbewerbsfähigkeit in Frankreich und darüber hinaus zu behaupten, den Kundenanforderungen an Qualität und Vorlaufzeiten zu genügen und die Komplexität der Formenwerkzeuge zu meistern, setzt Mold’Alp auf Solid Edge für Flexibilität im Design, Bedienkomfort und Zuverlässigkeit. Mit der Software vom Spezialisten für Product Lifecycle Management (PLM), Siemens PLM Software, verkürzt das Unternehmen die Änderungszeiten um zwei Drittel, schließt Fehler praktisch aus, verbessert die Qualität und sichert sich so seinen internationalen Wettbewerbsvorsprung

        

    Mold’Alp ist ein Forschungsunternehmen, das auf den 3D-Entwurf von Werkzeugen für Kunststoffspritzgußformen spezialisiert ist. Das Unternehmen mit Sitz in Hochsavoyen entwirft Spritzgußformen, die in unterschiedlichen Branchen wie dem Automobilbau, Konsumgütern, Pharma und in der Medizin für Produkte wie Deckel, Spitzen, Henkel, Drucksensoren, Durchflusssteuerungssysteme und vieles andere mehr verwendet werden. Um sich gegenüber dem Wettbewerb sowohl in Frankreich als auch international zu behaupten, verlässt sich Mold’Alp auf seine Expertise, Vielseitigkeit und die Qualität seiner Leistungen. Seine Kunden sind besonders anspruchsvoll in puncto Qualität und Produktionszeiten. Um diese Anforderungen zu erfüllen, weiß das Unternehmen, dass es sich auf die Software Solid Edge von Siemens PLM Software, verlassen kann, um die Kundenansprüche in Bezug auf Qualität und Vorlaufzeiten zu erfüllen.

     

    Außerordentliche Flexibilität

    Die Synchronous Technology in Solid Edge bietet eine enorme Flexibilität im 3D-Entwurf. Sie ermöglicht es dem Anwender, intuitiv in der Struktur des Produkts zu arbeiten, ohne sich um die Modellierungsumgebung kümmern zu müssen. Die Modellierungstechniken können zur Erstellung neuer Teile eingesetzt werden oder zur Änderung bestehender nativer Solid Edge-Teile und Daten, die von anderen CAD (Computer-Aided Design) -Lösungen erstellt wurden, ohne die Baugruppenumgebungverlassen zu müssen. Infolgedessen können Anwender leicht und frei navigieren und innerhalb des Modells arbeiten. „Ein bisschen ist es so, als wenn ein Boot zu stampfen beginnt: dann muss man es schnell stabilisieren können“, erläutert der Unternehmensgründer Thierry Blain. 

     

    Hervorragende Ergonomie

    Blain unterstreicht auch die ergonomischen Eigenschaften von Solid Edge. Er bemerkt, wie außerordentlich intuitiv die Software im Vergleich zu anderen CAD-Lösungen ist, die er im Einsatz bei seinen Kunden beobachtet hat. „Schon nach ein paar Stunden Einführung war ich einsatzbereit“, sagt Blain. „Dann habe ich alleine die Funktionalitäten erkundet und mir im Grunde alles selbst beigebracht. Mit dem Solid Edge Radialmenu und dem Einsatz einer 3D-Maus habe ich enorm viel Zeit einsparen können. Die Tastatur benutze ich nur zur Texteingabe, alles andere mache ich über die zwei Mäuse.“

     

    Zuverlässigkeit und Stabilität

    „Ich war immer sehr angenehm überrascht von der Stabilität von Solid Edge, selbst nachdem ich neue Versionen installiert habe“, fügt Blain hinzu. „Für ein mittelständisches Unternehmen wie uns ist es einfach nicht denkbar, das Geschäft für ein paar Stunden oder sogar Tage niederzulegen. Ein führendes Geschäft muss sich einfach auf zuverlässige Arbeitsmittel verlassen können. Mit Solid Edge brauchte ich mir nie Gedanken zur Überarbeitung von Modellen nach einer Versionsänderung machen. Für mich persönlich ist das viel wichtiger als irgendeine schicke Funktionalität.“

     

    Änderungszeiten um zwei Drittel reduziert

    Der Entwurfsprozess für eine Form läuft in verschiedenen Schritten ab. Im ersten Schritt wird das digitale 3D-Formenmodell des Teils, das der Kunde zur Verfügung stellt, analysiert, um festzustellen, ob es mit dem Kunststoffspritzgußverfahren kompatibel ist. Ist das nicht der Fall, wird zwischen dem Kunden und der Forschungsabteilung von Mold’Alp ein Dialog hergestellt, bevor die notwendigen Änderungen an dem Teil vorgenommen werden. Anschließend wird das tatsächliche 3D-Modell des Werkzeugs entworfen und dabei die Trennfläche und die Positionierung des Einspritzpunkts festgelegt. „Wenn an dieser Stelle weitere Untersuchungen notwendig werden, können wir spezielle Rheologiewerkzeuge wie zum Beispiel die von Cadflow einsetzen, die eine direkte Schnittstelle zu Solid Edge haben“, erläutert Blain. „Mit diesen Tools können wir die Lage und Zahl der Einspritzpunkte optimieren, Schweißnähte und Lufteinschlussstellen erkennen und die Einspritzung so entwickeln, dass alle Anforderungen an das Spritzgußteil erfüllt werden.“ Der Entwurfsprozess für das Spritzgußwerkzeug verläuft selten reibungslos: die Teilegeometrie kann jederzeit geändert werden, und in diesem Fall müssen die Änderungen der Geometrie oft sehr dringend auf das Werkzeug übertragen werden. „Mit der bei Solid Edge vorhandenen Mehrkörperfunktion können alle betreffenden Elemente automatisch bewegt werden. Damit verkürzen sich die Änderungszeiten um mindestens zwei Drittel, und es besteht keine Gefahr, dass ein Element vergessen wird, das bedeutet wiederum Zeiteinsparung, verbesserte Qualität und Seelenfrieden bzw. Sicherheit. Genau um das geht es für mich.“

     

    Teileentwurf und Analyse

    Mold’Alp arbeitet auch an Projekten zur Teileuntersuchung und möchte diese Tätigkeiten in Zukunft ausbauen. Blain zitiert das Beispiel eines innovativen Projekts in der Medizintechnik: „Wir haben mit einem Startup an einem sechsachsigen Robotergriff gearbeitet, der Chirurgen während der Operationen an der Wirbelsäule unterstützen soll“, erläutert er. „Auf der Grundlage einer Vorstudienskizze haben wir den Griff von A bis Z mit Solid Edge entworfen.“ Auch hier will Mold’Alp auf die Expertise seiner Werkzeugmacher aufbauen. „Wenn man ein Teil entwirft, geht es natürlich nicht nur um die Einhaltung der Spezifikationen, man muss auch an die Randbedingungen der Herstellung selbst denken, wie zum Beispiel die technische Durchführbarkeit und die Kosten“, sagt Blain.

     

    Bildunterschriften
    Um vor dem Wettbewerb sowohl in Frankreich als auch international bestehen zu können, setzt Mold’Alp Solid Edge von Siemens PLM Software ein.
    Mit Solid Edge kann Mold’Alp die Ansprüche seiner Kunden in Bezug auf Qualität und Produktionszeit erfüllen.
    Die Synchronous Technology von Solid Edge ermöglicht es dem Anwender intuitiv in der Struktur des Produkts zu arbeiten, ohne sich dabei um die Modellierungsumgebung kümmern zu müssen.
    Der Entwurfsprozess für das Formenwerkzeug verläuft selten ohne Probleme: die Teilegeometrie kann sich jederzeit ändern, und die Änderungen der Geometrie müssen dann kurzfristig in das Werkzeug übertragen werden.

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  • Ursula Lang 18/04/2017

    Sand, soweit das Auge blickt - Ölförderung in der Wüste Omans mit Siemens-Technik

       

     

    Maskat/Oman. Petroleum Development Oman (PDO) setzte auf Technik aus dem Ruggedcom-Portfolio von Siemens, um die weit verzweigten Öl-Förderquellen in der Wüste von Oman verwalten zu können. Die Ruggedcom-Produkte überzeugen durch ihre Robustheit, die in dieser anspruchsvollen Umgebung mit extremen Temperaturschwankungen, hoher Luftfeuchtigkeit und viel Sand entscheidend ist. Mit den Ruggedcom-Produkten kann PDO die teils unbemannten Stationen, die sich über die mehr als 300.000 Quadratmeter große Wüste verteilen, nicht nur bequem aus der Ferne überwachen, sondern auch die Daten in der Unternehmenszentrale in Maskat auswerten.

        

    Temperaturschwankungen von knapp 100 Grad Celsius, 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, monsunartige Regenfälle und Sand und Staub wohin man geht – das 316.000 Quadratkilometer große Sultanat Oman besteht zum großen Teil aus Wüste. In Oman herrschen Klimabedingungen, die man mit Recht extrem nennen kann. Technik, die hier zum Einsatz kommt, muss „hart im Nehmen“ sein. Das weiß auch das Unternehmen Petroleum Development Oman (PDO), das für 70 Prozent der Öl- und Gasförderung und die Erkundung neuer Quellen in Oman verantwortlich ist. Zum Aufbau eines Kommunikationsnetzwerks für das Überwachen seiner entlegenen Ölquellen setzt PDO auf Ruggedcom-Komponenten von Siemens.

     

    Erschwerte Bedingungen

    Die Ölquellen von Oman sind nicht nur sehr tief, sondern auch „sauer“. Das bedeutet, dass man an den Förderstellen mit einem hohen Anteil des giftigen und explosiven Gases Hydrogensulfid (H2S) rechnen muss, weshalb PDO die Zahl der Arbeiter vor Ort aus Sicherheitsgründen möglichst gering hält. Dennoch müssen die Quellen überwacht und Eindringlinge ferngehalten werden. Das bisherige Kommunikationssystem musste in klimatisierten Gehäusen untergebracht werden – eine unzuverlässige und kostspielige Angelegenheit. Das Ruggedcom-Portfolio von Siemens bietet eine kostengünstigere und bewährte Alternative, die neben langlebiger Robustheit gegenüber den rauen Umgebungsbedingungen die Hauptanforderungen von PDO erfüllt: Überwachung der Öl- und Gasförderung sowie eine erweiterte Scada(Supervisory Control and Data Acquisition)-Konnektivität zur Integration bestehender Feldinstrumentierung und neuer Sensoren. Außerdem benötigte PDO eine verbesserte Standortüberwachung mit Echtzeit-Alarm für schnelle Reaktionen bei unerlaubtem Zutritt auf das Gelände. Die im Netzwerk verwendeten Kommunikations-Komponenten müssen in der Lage sein, die großen Dimensionen abzudecken, die vor Ort herrschen. Schließlich kann sich ein Ölquellen-Feld auf eine Fläche von 30 Quadratkilometern erstrecken. Im Rahmen der neuen Techniklösung ist jedes Ölfeld mit zahlreichen Sensoren ausgestattet, die an einen kompakten Ruggedcom-Ethernet-Switch des Typs RS900 angeschlossen sind. Die Förderstandorte sind mit Glasfaserkabeln an einen RSG2100-Switch angebunden und werden in einem Knotenpunkt zusammengeführt. Von dort gehen die Daten wieder per Glasfaserkabel an die örtliche Leitstelle, wo RSG2100- und RSG2200-Switches verwendet werden, sowie an die PDO-Zentrale in der Hauptstadt Maskat. Mit einer Visualisierungssoftware lassen sich die Ölförderung sowie das Kommunikationsnetzwerk auch aus der Ferne einfach und bequem überwachen. Das ist vor allem vor dem Hintergrund der hohen Gaskonzentration an den teilweise unbemannten Förderstellen und deren Weitläufigkeit wichtig, da der Einsatz eines Servicetechnikers nicht nur gefährlich, sondern auch zu kostenintensiv wäre.

     

    Überzeugt auf ganzer Linie

    Die Kombination mit Technologien aus unterschiedlichen Generationen stellt für die Ruggedcom-Netzwerkkomponenten kein Problem dar. Der Server Ruggedcom RS400 übersetzt dazu direkt am Förderstandort die serielle Kommunikation von Remote Terminal Units (RTUs), in eine digitale Form, die über das Scada-Netzwerk übertragen wird. Dazu gehören beispielsweise auch Signale von Überwachungskameras: Unübliche Bewegungen werden automatisch erkannt und lösen unmittelbaren Alarm aus. Bestehende und neue Infrastruktur greifen also problemlos ineinander, sehr zur Zufriedenheit des Auftraggebers. „Die Qualität der Komponenten ist hervorragend, genau wie der Support, den uns Siemens geboten hat. Daher freuen wir uns darauf, die Siemens-Lösung auch bei künftigen Anforderungen einzusetzen“, lautet das eindeutige Resümee von Al Kharusi, Projektingenieur bei PDO.

     

    Bildunterschriften

    Die Wirtschaft in Oman ist weitgehend vom Öl- und Gasexport abhängig. Um diese natürlichen Ressourcen optimal nutzen zu können, setzt Petroleum Development Oman (PDO) auf robuste Kommunikationssysteme von Siemens.

    316.000 Quadratkilometer groß ist das Sultanat Oman, ein großer Teil davon ist Wüste. Raue Umgebungsbedingungen – Temperaturschwankungen von knapp 100 Grad Celsius, monsunartige Regenfälle und jede Menge Sand – stellen eine Herausforderung für jede Technologie dar.

    Die weitläufig in der Wüste verteilten Öl-Förderstationen sind alle über Knotenpunkte und örtliche Leitzentralen miteinander und mit der PDO-Zentrale in Maskat verbunden.

    Die Komponenten aus dem Ruggedcom-Portfolio trotzen extremer Hitze, Sand, Staub und hoher Luftfeuchtigkeit und sind daher ideal für den Einsatz in der Wüste geeignet.

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  • Ursula Lang 13/04/2017

    Zum Dahinschmelzen - Sitrans-Technik optimiert Schmelzprozess von Backfetten

       

     

    Zum Dahinschmelzen - Sitrans-Technik optimiert Schmelzprozess von Backfetten

     

    Izegem/Belgien. Die belgische Firma Vandemoortele ist spezialisiert auf die Herstellung von Premium-Tiefkühlbackprodukten und verpackten Backfetten. Von Kunden oder Produktionsabteilungen an Vandemoortele zurückgeführte Margarine wird vom Unternehmen eingeschmolzen, in Tanks gepumpt und weiterverwertet beziehungsweise fachgerecht entsorgt. Für die Optimierung des Schmelzprozesses der von Kunden und Produktionsabteilungen zurückgeführten Margarine setzt das Unternehmen auf den Coriolis-Durchflussmesser aus der Sitrans-Produktfamilie von Siemens. Mit der neuen Lösung erzielt das Unternehmen einen deutlich höheren Anteil an wiederverwertbaren Fetten und Ölen. Neben der daraus resultierenden verbesserten Effizienz der Wiederaufbereitung schont Vandemoortele zudem durch den verringerten Fettanteil des in die Kanalisation abgeleiteten Wassers die Umwelt.

        

    Hohe Qualitätsmaßstäbe und moderne Produktionsmethoden – seit ihrer Gründung 1899 fühlt sich die Firma Vandemoortele aus dem belgischen Izegem diesen Prinzipien verpflichtet. Das Unternehmen mit der respektablen Tradition ist spezialisiert auf die Produktion von Premium-Tiefkühlbackprodukten und verpackten Backfetten (Margarine, Fette und Öle) und fertigt in zwölf Ländern in der Europäischen Union. Beim Einschmelzen der zurückgeführter Margarine entstehen drei unterschiedliche Schichten: Wasser, Fett und emulgierte Fettrückstände. Um beim Befüllen der Tanks die Mengen der einzelnen Schichten tropfengenau messen zu können, setzt Vandemoortele auf Durchflussmess-Technik aus dem Sitrans-Portfolio von Siemens.

     

    Wirtschaftlich und gut für die Umwelt

    Die von den Kunden an Vandemoortele rückgeführte Margarine ist frische Margarine, die beim Produktionsprozess anfällt, aber zum Beispiel am Rührwerk oder im Kühler zurückbleibt. Vandemoortele sammelt und schmilzt die Margarine in einem Lager zur Umarbeitung beziehungsweise Aufarbeitung in Rework und füllt die geschmolzene Masse anschließend in zwei 150-Kubikmeter-Tanks. Dort bildet die Flüssigkeit drei Schichten: Wasser, Fett und emulgierte Fettrückstände, die sich aufgrund ihrer physikalischen Beschaffenheit und Dichte klar von einander trennen. Um das so gewonnene Fett und Wasser so rein, sprich so rückstandsfrei von anderen Stoffen wie möglich zu machen, kommt der Sitrans Coriolis-Durchflussmesser FC430 zum Einsatz. Das Gerät ersetzt die beiden vorherigen Füllstandmessgeräte, die die Leitfähigkeit der Schichten maßen. Da dieses Verfahren nicht zu 100 Prozent zuverlässig funktionierte, mussten die Mitarbeiter von Vandemoortele regelmäßig Proben nehmen und prüfen, ob die jeweilige Flüssigkeit richtig abgeleitet wurde – ein kostspieliges und zeitaufwendiges Unterfangen. Abgesehen davon ging so ein nicht zu unterschätzender Anteil noch verwertbarer Fette und Öle verloren. Finanzielle Einbußen und unnötige Verschmutzung waren die Folge. Mit der neuen Lösung bieten sich Vandemoortele nun ganz neue Möglichkeiten. „Der Sitrans FC430 misst das spezifische Gewicht der im Rohr befindlichen Flüssigkeit. So können wir endlich tropfengenau die drei Substanzen Wasser, Fett und Rückstände trennen. Das Ergebnis? Mehr rückgewonnenes Fett und weniger Verschmutzungen im Abwasser“, so Eric Myny, Projektmanager bei Vandemoortele. Mit dem durch die hochpräzise Messung mit einer Messgenauigkeit von 0,1 Prozent verbesserten Trennverfahren hat sich der Anteil der verwertbaren Fette und Öle deutlich erhöht. Die einwandfreie Trennung von tierischen und pflanzlichen Fetten ermöglicht nun auch die Produktion von sogenannten Halal-Produkten, also Produkten, die gemäß islamischem Ritus als „rein“ gelten. Dazu müssen für deren Herstellung tierische (vor allem vom Schwein) und pflanzliche Fette strikt getrennt sein. Zudem kann Vandemoortele das gewonnene Fett als Biokraftstoff verkaufen und seine Öko-Bilanz verbessern, da der verbleibende Fettanteil des in die Kanalisation abgeleiteten Wassers deutlich reduziert ist.

     

    Messlösung mit vielen Vorteilen

    Neben der hohen Messgenauigkeit von 0,1 Prozent und Wiederholgenauigkeit von 0,05 Prozent bietet der Sitrans FC430 weitere Vorteile. Dazu gehören seine Betriebssicherheit und -genauigkeit mit SIL(Sicherheits-Integritätslevel)-3-Zertifizierung, ein robustes Gehäuse im CompactCurve-Design für eine ideale Messumgebung, zahlreiche Anschlussmöglichkeiten und die schnelle Datenübermittlung über den integrierten USB (Universal Series Bus)-Port. SD-Wechselspeicherkarten sichern Betriebs- und Werksparameter sowie Kalibrierungsdaten und Zertifikate. „Dank des benutzerfreundlichen Displays lässt sich das System intuitiv bedienen“, erklärt Myny. „Und die Anlage ist voll automatisiert. Bislang hat es noch keinerlei Probleme gegeben. Das perfekte Beispiel einer hundertprozentig zuverlässigen Lösung. Wir hätten uns nichts Besseres wünschen können.“ Aufgrund des sehr guten Projetverlaufs und der durchweg positiven Erfahrung aus dem bisherigen Betrieb setzt Vandemoortele den Sitrans FC430 mittlerweile auch in anderen Anlagen ein.

     

    Bildunterschriften

    Der Coriolis-Durchflussmesser Sitrans FC430 von Siemens misst mit einer Messgenauigkeit von 0,1 Prozent die drei unterschiedlichen Schichten der eingeschmolzenen Margarine: Wasser, Fett und emulgierte Fettrückstände.

    Mit dem Einsatz des neuen Durchflussmessers hat sich der Anteil der wiederverwertbaren Fette und Öle deutlich erhöht.

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  • Ursula Lang 12/04/2017

    Druckfrisch: Public Relations für DF und PD informiert: Siemens MediaService April 2017 – Neuigkeiten aus dem industriellen Umfeld

             

    Im Vorfeld der Hannover Messe bietet die April-Ausgabe des MediaService eine Vielzahl neuer Produkte aus dem Antriebs- und Automatisierungsumfeld. Den Anfang machen neue Sirius Schütze mit fehlersicherer Ansteuerung. Weiter geht es mit einem Kommunikationsprozessor mit Profinet-Technologie für PCI Express-Baugruppen. Zudem erweitert Siemens sein Ethernet-Angebot um Scalance-Switches mit taktsynchronem Datenaustausch für erhöhte Netzverfügbarkeit und -sicherheit. Sodann verbessern Strom-/Spannungserfassungsmodule für das Motormanagement-System Simocode pro V die Messgenauigkeit und Energietransparenz zur Motorüberwachung. Energie und Produktion im Blick hat die mit neuen Funktionen ausgestattete Simatic Energy Suite, die Energiemanagement und Automatisierung verknüpft. Schließlich geht es um eine neue Kommunikationsanbindung des Motormanagement-Systems Simocode pro an EtherNet/IP. Und zu guter Letzt bietet Version 1.3 der Managementplattform Sinema Remote Connect mehr Bediener- und Benutzerkomfort sowie erweiterte Security-Mechanismen.

     

    Lesen Sie mehr unter:
    MediaService April 2017

    MediaService

    MediaService Industries Blog

    MediaService Digithek

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  • Ursula Lang 11/04/2017

    Mit Digitalisierung 30 Prozent mehr Engineering-Effizienz für den Maschinenbau

     

    Nürnberg. Wie sich die Engineering-Effizienz im Maschinenbau um 30 Prozent steigern lässt, zeigt die Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG auf der Hannover Messe 2017 am Siemens-Stand D35 in Halle 9. Anhand einer hochleistungsfähigen Füll- und Verschließmaschine für die nestweise Verarbeitung von Einmalspritzen, Vials oder Karpulen erfahren die Messebesucher die Vorteile der Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette und wie die virtuelle und die reale Produktionswelt miteinander verschmelzen. Bausch + Ströbel will mit den integrierten Hard- und Software-Lösungen von Siemens die Effizienz im Engineering bis 2020 um 30 Prozent steigern und setzt dabei auf die konsequente Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette – von Design und Auslegung über Simulation und Optimierung im hauseigenen Virtualisierungscenter bis Inbetriebnahme und Service.

    Für den vollständigen Hintergrundinformation klicken Sie hier

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  • Ursula Lang 07/04/2017

    Optimal verpackter Genuss - Siemens-Automatisierungskonzept für Verpackung von Kaffee- und Teepads

     

            

     

    Zola Predosa (Bo), Italien. Die Gima SpA mit Sitz in  Zola Predosa (Bo) in Italien ist spezialisiert auf die Herstellung von Verpackungsmaschinen für die Lebensmittel-, Kosmetik- und Hygieneindustrie. Mit der 590er Serie erweitert das Unternehmen sein Portfolio um Maschinen für das Befüllen und Verpacken löslicher Produkte wie Kaffee. Das gesamte Automatisierungskonzept dafür stammt von Siemens. Grund für diese Entscheidung sind die hohe Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Systems.

     

    Kaffee- oder Teepads, die das Handling und Zubereiten der beliebten Heißgetränke erleichtern, sind seit einiger Zeit stark gefragt – Tendenz steigend. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund zwei Milliarden Portionen konsumiert. Auf die Herstellung von Maschinen, die genau diese Kapseln befüllen und verpacken, ist die italienische Firma Gima SpA (Gima) – Teil der IMA Gruppe – aus Zola Predosa, Bologna spezialisiert. Der Verpackungsmaschinenproduzent entwickelt als Weltmarktführer seit Jahren vollautomatische Anlagen für die Pharma-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Hygieneindustrie. Die neue 590er Serie ist besonders für die Verpackung von löslichen Produkten wie Kaffee oder Tee konzipiert. Ihre Automatisierung erfolgt über das Motion-Control-System Simotion D von Siemens.

     

    Präzise Produktion

    Die neue Serie, die bis zu 200 Kapseln pro Minute verpacken kann, zeichnet sich durch ihren besonders kompakten Aufbau mit einem reduzierten Bauvolumen von rund 70 Prozent gegenüber traditionellen linienförmigen Maschinen und einer Standfläche von nur vier Quadratmetern aus. Der modulare Aufbau ermöglicht das Anpassen der Maschinen an individuelle Kundenanforderungen. Zudem lässt sich die Maschine einfacher in Betrieb nehmen und auch der Wartungskaufwand hat sich deutlich reduziert. „Wir haben uns bei der Entwicklung der 590er Serie aus verschiedenen Gründen für Siemens-Technologie entschieden. Vor allem war die Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Motion-Control-Systems Simotion D für uns entscheidend. Mit dem TIA Portal als einzigem Engineeringsystem für alle Automatisierungsaufgaben, konnten  wir die komplette Maschinenautomatisierung realisieren, angefangen bei typischen Motion-Control-Funktionen oder dem Achshandling bis runter zur Antriebstechnik und den Motoren“, so Davide Azzolini, Leiter der Elektrotechnik von Gima SpA. Über einen virtuellen Master koppelt die Simotion D445 insgesamt 23 Servoachsen. Sie steuert den kompletten Maschinenzyklus, das Achsmanagement, die Antriebssynchronisierung und das Verwiegen der Kaffee- und Teepulver. Die Projektierung der Simotion erfolgt über das durchgängige Engineering-System Scout, in dem alle notwendigen Tools für Programmierung, Parametrierung, Testing, Inbetriebnahme und Diagnose integriert sind.

     

    Platzsparende, leistungsfähige Automatisierung

    Das Gewicht der Kapseln wird hochpräzise über Miniaturwägezellen des Typs Siwarex WL260 SP-S AE ermittelt und an die Simotion übermittelt. Gleichzeitig werden das komplette Peripherie- und Alarmhandling abgearbeitet, Rezepte und statistische Auswertungen gespeichert sowie Temperaturregelung und Auf-/Abwickelprozesse gesteuert. „Der Aspekt, den wir am meisten schätzen, ist die Verfügbarkeit von leistungsfähigen Produkten. In unserem Fall waren dies der Controller Simotion D445-2, die Sinamics S120-Antriebe und die Servomotoren Simotics S-1FK7 mit Drive-CliQ Schnittstelle, die ET 200SP I/O-Peripherie sowie der Panel-PC mit Windows embedded Betriebssystem“, erklärt Azzolini. Durch die Verlinkung aller Automatisierungskomponenten über den offenen Industrial-Ethernet-Standard Profinet (Process Field Network) können Diagnosen an allen im Netzwerk befindlichen Komponenten durchgeführt werden. Zudem ist der Fernzugriff mittels VPN(Virtual Private Network)-Tunnel problemlos möglich. Neben dem reduzierten Verkabelungsaufwand ist zudem die „Safety Integrated“-Funktion enthalten, was viel Platz im Schaltschrank spart. Azzolini resümiert: „Neben dem Einsatz neuester State-of–the-Art-Technologie, haben wir in Siemens einen Partner gefunden, der unter anderem Spezialist für Verpackungsmaschinentechnologie ist und die speziellen Anforderungen des Bereichs kennt und schnell umsetzt.“

     

    Bildunterschriften

    Mit der 590er Serie, deren Standfläche nur rund vier Quadratmeter beträgt, bringt Gima SpA eine Verpackungsmaschine speziell für Tee- und Kaffeepads auf den Markt.

    Bis zu 200 Kapseln pro Minute kann die Gima 590 verpacken.

    Die Automatisierung der kompakten Gima 590 erfolgt über das Motion-Control-System Simotion D von Siemens, in dem von typischen Motion-Control-Funktionen über Achshandling bis hin zur Antriebstechnik die gesamte Maschinenautomatisierung realisiert wird.

    Für die Projektierung der Simotion nutzt Gima SpA das durchgängige Engineering-System Scout.

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  • Ursula Lang 05/04/2017

    Weg in die Digitalisierung - Verpackungshersteller modernisiert Werk mit Siemens-Technik

      

     

    Upplands Väsby, Schweden. Der finnisch-schwedische Konzern Stora Enso beauftragt Siemens mit der Modernisierung der Pappenmaschine 8. Diese produziert im Werk in Skoghall im Westen Schwedens 10 Prozent der weltweiten Menge an Verpackungskarton für flüssiges Füllwerk.  Die Modernisierung führt zu einer Steigerung der Maschinenproduktivität, da sowohl die maximale Produktionsgeschwindigkeit als auch der Grad der Digitalisierung erhöht werden. Die Pappenmaschine 8 soll zum digitalen Vorzeigeobjekt für die schwedische, aber auch für die weltweite Papierindustrie werden. Siemens liefert dafür eine zukunftssichere Automatisierungsinfrastruktur mit Optionen, den Digitalisierungsgrad zu erhöhen

     

        

    Der finnisch-schwedische Zellstoff- Papier und Kartonproduzent Stora Enso ist, gemessen an der Produktionskapazität, einer der größten Papier- und Verpackungsmittelhersteller der Welt. In der von Stora Enso betriebenen und in Westschweden gelegenen Fabrikanlage Skoghall Mill nimmt die Pappenmaschine 8 eine Schlüsselrolle ein. Mit 10 Prozent der weltweit produzierten Menge an Verpackungskarton für flüssiges Füllgut zählt die Kartonagemaschine zu den größten ihrer Art. Durch die Modernisierung der Pappenmaschine wird die maximale Fertigungsgeschwindigkeit von 900 auf 1000 Meter Verpackungskarton pro Minute gesteigert.

     

    Fertigung der Zukunft

    Die Pappenmaschine 8 wurde 1996 in Betrieb genommen und ist mit einer jährlichen Kapazität von 440.000 Tonnen eine der größten Maschinen Ihrer Art weltweit. Grund für die Modernisierung war zum einen die Tatsache, dass mehrere Automatisierungs- und Antriebskomponenten der Maschine am Ende Ihres Lebenszyklus angelangt waren. Zum anderen sollte den Marktanforderungen nach noch höherer Produktivität über die Steigerung des Digitalisierungsgrades der Maschine nachgekommen werden. Das bedeutet einen Schritt in Richtung Fertigung der Zukunft zu gehen, die als Industrie 4.0 bezeichnet wird.  

     

    „Es ist großartig, dass Stora Enso Skoghall aktiv die Chancen nutzt, die die Digitalisierung der Prozessindustrie bietet. Die Verantwortlichen hatten großes Interesse daran, in eine zukunftssichere Maschine zu investieren“, erklärt Andreas Michalik, Leiter der Business Unit für Projektlösungen in der Prozessindustrie bei Siemens Schweden.

     

    Maßgeschneidertes Konzept

    Siemens liefert eine Automatisierungsinfrastruktur auf Basis der Sinamics Antriebssysteme und zukünftigen Optionen mit Simotic Motoren, einem Prozessleitsystem PCS 7 und Sipaper-Standard — ein funktionales, speziell auf die Papier- und Zellstoffindustrie zugeschnittenes Konzept. Zum Lieferumfang gehören auch verschiedene digitale Optionen wie mobile Operator Panels und das virtuelle Simulationssystem Simit.

     

    „Wir wollen die Besten sein. Deshalb müssen wir sowohl schneller als auch effizienter werden. Mit Hilfe der Digitalisierung können wir uns weiterentwickeln“, so Peter Olsson, Leiter der Abteilung Technology and Investments bei Stora Enso Skoghall. „Wir freuen uns sehr, dass Siemens diesen Weg mit uns gemeinsam geht.“

     

     

    Bildunterschriften (alle Bilder Copyright Stora Enso)

    Im schwedischen Skoghall betreibt der finnisch-schwedische Konzern Stora Enso eine der größten Fabriken zur Herstellung von Zellstoff und Karton. Siemens liefert die Automatisierungstechnik, mit der Stora Enso die Digitalisierung des Werkes vorantreibt.

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  • Ursula Lang 03/04/2017

    Siemens auf der Hannover Messe 2017 - „Discover the value of the Digital Enterprise”

      

     

    Nürnberg/Hannover. „Discover the value of the Digital Enterprise“ lautet das Motto des diesjährigen Siemens-Auftritts vom 24. bis 28. April auf der Hannover Messe. Im Zentrum des Messeauftritts, stehen – vor dem Hintergrund der Digitalisierung – Innovationen aus den Bereichen Automatisierungs- und Antriebstechnik, Industriesoftware sowie Energieverteilung. Im Fokus stehen die Pharma-, Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie Additive Manufacturing. In der „MindSphere Lounge“ stellen Siemens und Partnerunternehmen zudem  Praxisbeispiele und Anwendungen  für das cloud-basierte, offene Internet of Things(IoT) Betriebssystem vor.

     

    Ende April ist es wieder soweit – die Hannover Messe 2017, die Weltleitmesse der Industrie, öffnet ihre Türen. Siemens ist vom 24. bis 28. April unter dem Motto „Discover the value of the Digital Enterprise“ in gleich drei Hallen vertreten: mit dem circa 3.500 Quadratmeter großen Hauptstand in Halle 9, Stand D35, dem Angebot im Bereich Product Lifecycle Management (PLM)-Software in Halle 6 und mit Getrieben und Kupplungen aus der Flender-Produktfamilie in Halle 24.

     

    Fokusbranchen und MindSphere

    Am Hauptstand können die Besucher sich einen Überblick über das umfassende Siemens-Portfolio für das Digital Enterprise verschaffen – von Elektrifizierung über Automatisierung bis hin zur Digitalisierung. Neben
    Pharma-, Getränke- und Nahrungsmittelindustrie stehen Additive Manufacturing, die industrielle Energieversorgung und Siemens Produkt-Innovationen aus den Bereichen Energieverteilung, Automatisierung, Antriebstechnik und Industriesoftware im Fokus. Der gesamte Messeauftritt widmet sich den Lösungen, die Siemens seinen Kunden für das Digital Enterprise bietet und der Fragestellung, wie Anwender und Unternehmen damit vom digitalen Wandel profitieren. 

     

    Individualisierung in der Massenproduktion

    Siemens zeigt, wie Firmen mit Digitalisierungslösungen flexibel auf Marktanforderungen reagieren können. Dazu dienen anschauliche Praxisbeispiele wie die Abbildung des gesamten Lebenszyklus eines Molkereiproduktes inklusive der Möglichkeit für Besucher, sich ein individuelles Milchgetränk zusammenzustellen. Damit führt Siemens plastisch vor Augen, was Digital Enterprise letztlich für den Endkunden bedeutet: Flexibilisierung und Individualisierung, und das in einer auf Massenfertigung ausgerichteten Industrie. 

     

    Wichtige Presse-Termine

    Die Haupt-Pressekonferenz findet am

    Montag, den 24. April um 18:30 Uhr im Convention Center, Saal 1 A/B, statt. Vorstandsmitglied Klaus Helmrich wird dabei über die aktuellen Digitalisierungstrends in der Fertigungs- und Prozessindustrie sprechen.

     

    Am Dienstag, den 25. April lädt Siemens PLM Software um 9.00 Uhr zum Pressefrühstück ins Convention Center, Saal 17. Vorgestellt werden Themen und Exponate des Messestandes in Halle 6 sowie die strategische Ausrichtung.

     

    Am Hauptstand in Halle 9, Stand D35, finden Sie wie gewohnt die Siemens-Presselounge. Von Montag bis Freitag steht dort das Team der Siemens-Pressestelle für Gespräche bereit. 

    Alle Pressematerialien zur Hannover Messe – Pressemitteilungen, Bilder und Präsentationen der Pressekonferenz – finden Sie in einem Presse-Feature auf unseren Webseiten zusammengefasst: www.siemens.com/presse/hm17

     

    Siemens-Beteiligungen an Partner Ständen:

    Am Siemens Tec2You Stand in Halle 11 ermöglicht Siemens Jugendlichen einen Zugang zur Technik-Branche und zeigt ihnen interessante Berufswege auf.

     

     

    Bildunterschriften

    Auf dem rund 3.500 Quadratmeter großen Siemens-Stand in Halle 9, Stand D35, präsentiert Siemens Lösungen für das digitale Unternehmen und zeigt, welchen Nutzen Kunden daraus ziehen können.

    Auf der traditionellen Vorpresse-Konferenz zur Hannover Messe am 14. März in Karlsruhe gab Siemens einen Ein- und Überblick, welche Themen und Schwerpunkte die Besucher auf der diesjährigen Hannover Messe im April erwarten. (V. l.) Eckard Eberle, CEO der Business Unit Process Automation, Jan Mrosik, CEO der Division Digital Factory, Pressesprecher Günter Gaugler, Jürgen Brandes, CEO der Division Process Industries and Drives, und Beatrix Natter, CEO der Business Unit Transformers bei der Division Energy Management.

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  • Ursula Lang 31/03/2017

    Portfolioerweiterung für Israel- Siemens ergänzt IWLAN-Produktreihe um spezielle Israel-Varianten

          

     

    Nürnberg. Siemens erweitert sein Industrial WLAN (IWLAN)-Portfolio um Geräte, die gezielt länderspezifische Standards für Israel erfüllen. Damit können jetzt alle gängigen IWLAN-Applikationen auch in Israel realisiert werden. Insgesamt gibt es vier Israel-Varianten der Scalance W-Geräte, die für flexible Einsatzmöglichkeiten innerhalb und außerhalb eines Schaltschrankes geeignet sind, den WLAN-Standard IEEE 802.11n unterstützen und mit zahlreichen für industrielle Anwendungen notwendigen Zusatzfunktionen, sogenannten iFeatures, ausgestattet sind.

        

    Das Scalance W-Portfolio von Siemens umfasst für den Bereich des Industrial Wireless LAN (IWLAN) zahlreiche bewährte Access Points und Client Modules. Der Konzern erweitert diese Produktfamilie nun um vier zusätzliche Geräte, die speziell für den Einsatz in Israel entwickelt wurden und mit denen alle typischen Automatisierungsanwendungen abgedeckt werden. Die vier Israel-Varianten entsprechen den länderspezifischen Standards und sind in verschiedenen Formfaktoren erhältlich, was einen sehr flexiblen Einsatz möglich macht: Die Access Points W774-1 RJ45 und Client Modules W722-1 RJ45 im Simatic-Design sind besonders platzsparend und speziell für den Schaltschrank konzipiert. Gleiches gilt für den Access Point W788-2 RJ45, jedoch bietet er zwei Funkschnittstellen mit je drei Antennen. Bei rauen Umgebungsbedingungen – auch im Außerenbereich  – kann der Access Point W786-2 RJ45 mit seinem robusten Design und der Schutzart IP65 eingesetzt werden.

     

    Wie alle Scalance W-Geräte verfügen auch die Israel-Varianten über spezielle Zusatzfunktionen, die iFeatures, die für Applikationen im industriellen Umfeld eine wesentliche Rolle spielen. Sie ermöglichen zum Beispiel eine für Profinet notwendige Echtzeitkommunikation und die unterbrechungsfreie Kommunikation für sicherheitsrelevante Informationen auch bei beweglichen Teilnehmern.

     

     

    Bildunterschriften

    Speziell für den Einsatz in Israel erweitert Siemens seine Scalance W-Produktfamilie um vier neue Varianten. Der Access Point W786-2 RJ45 eignet sich für den Einsatz im Außenbereich und bei rauen Umgebungsbedingungen.

    Der Access Point W788-2 RJ45 ist für den Einsatz im Schaltschrank geeignet und verfügt über zwei Funkschnittstellen.

    Der Access Point W774-1 RJ45 und die Client Modules W722-1 RJ45 sind speziell für den Schaltschrank konzipiert.

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  • Ursula Lang 29/03/2017

    Siemens fördert zusammen mit der ASME den Nachwuchs im Bereich digitale Technik

    • Siemens sponsert eine Reihe ASME E-Fest-Events für Studenten des Ingenieurwesens
    • Solid Edge CAD-Software kostenlos verfügbar für E-Fest-Teilnehmer

     

    Die Geschäftseinheit Siemens Product Lifecycle Management (PLM) Software engagiert sich permanent, um Studenten des Ingenieurwesens für Arbeitsplätze der Zukunft in digitalen Unternehmen vorzubereiten. Im Zuge dessen ist Siemens eine Partnerschaft mit der amerikanischen Gesellschaft für Maschinenbau (The American Society of Mechanical Engineers, ASME) als Platin-Sponsor des weltweiten ASME E-Fests eingegangen. ASME E-Fests (Engineering Festivals) sind eine dreitägige Veranstaltungsreihe, bei denen Studenten der Ingenieurwissenschaften ihr Wissen erweitern, neue Fähigkeiten ausprobieren und vorstellen können und tief in die Welt der Innovationen eintauchen. Das Konzept der E-Fests legt den Schwerpunkt auf den digitalen Produktentwurf sowie fortgeschrittene Fertigungs- und Robotertechnik. Es wurde entwickelt, um die nächste Generation Ingenieure und Fachleute zu inspirieren und sie auf die neuen Technologien vorzubereiten. Siemens ist ein exklusiver Sponsor im Wettbewerb Innovative Additive Manufacturing 3D Challenge (IAM3D) – einem der E-Fest-Wettbewerbe – und stellt den Studenten seine Software Solid Edge für computergestützten Entwurf (CAD) im Rahmen aller ASME-Wettbewerbe kostenlos zur Verfügung.

     

    „ASME freut sich sehr, dass Siemens, ein Unternehmen solch einer Größenordnung und mit einem derartigen Ansehen in der Engineering Community,  die E-Fests sponsert“, sagt K. Keith Roe, Präsident der ASME. „Die Verbindung von Siemens mit den E-Fests fördert das Ziel des Programms, Studenten und Nachwuchsingenieure mit führenden Akteuren aus der Industrie zusammenzubringen.“

     

    Siemens bietet den Studenten über STEM-Events wie die ASME E-Fests einen Lehrplan und Trainings auf Best-Practice-Niveau. Wettbewerbe geben Studenten Anwendungsbereiche aus der realen Welt an die Hand, zusammen mit Industriesoftware im praktischen Einsatz, und bereiten sie für eine erfolgreiche Laufbahn in der Fertigungsindustrie vor. Kostenlos nutzen können Studenten Solid Edge, eine intuitive Lösung zur Produktentwicklung, mit der alle Aspekte der Erschaffung eines Produkts, einschließlich 3D-Entwurf, Simulation, Visualisierung, Fertigung und Konstruktionsmanagement schneller bearbeitet werden können. Mit Werkzeugen aus der realen Welt werden Fertigkeitslücken in der Fertigungsindustrie überbrückt und die Mitarbeiter auf die Fähigkeiten vorbereitet, die sie für die vierte Industrierevolution - oder Industrie 4.0 - benötigen.

     

    Sowohl die Studenten als auch die Fertigungsindustrie können von der führenden Rolle, die Siemens in der Verbesserung der Ausbildung von Ingenieuren und Produktionsfachleuten spielt, profitieren. Siemens sponsert den Wettbewerb IAM3D competition, bei dem Studenten Additive Manufacturing zum Entwurf neuer Produkte oder zur Änderung bestehender Produkte einsetzen, um den Energieverbrauch zu senken und/oder die Energieeffizienz zu steigern. Während der E-Fest-Events wird Teilnehmern eine von Local Motors, einem innovativen „Co-Creation“-Unternehmen entwickelte Plattform vorgestellt, auf der Teams an Entwürfen zusammenarbeiten und ihre virtuellen Prototypen vorbereiten können. Die Gewinner nehmen anschließend an der Fachkonferenz für Internationales Design und Engineering der ASME 2017 teil. Die beeindruckenden Fähigkeiten und die Erfahrungen, die bei diesen Wettbewerben aus der realen Welt vermittelt werden, bieten den Teilnehmern ein Sprungbrett für ihre Karriere. Die Industrie profitiert von einem größeren Talente-Pool.

     

    „Die enge Zusammenarbeit mit der Industrie ist von entscheidender Bedeutung bei der Vorbereitung der nächsten Generation Ingenieure und Hersteller für die Digitalisierung“, sagt Dora Smith, Global Director, Academic Partner Program, Siemens PLM Software. „Unsere Partnerschaft mit ASME E-Fests ist eine Möglichkeit, über die wir die Fertigungsindustrie mit der akademischen Welt zusammenbringen, um damit die Ausbildung hochqualifizierter zukünftiger Ingenieure zu unterstützen und zu fördern.“

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