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  • 24/04/2018

    Hannover Messe 2018: Expertengespräch DES - dezentrale Energiesysteme

        

     

    Herzogenaurach. Im Rahmen der Vor-Pressekonferenz zur Hannover Messe 2018 wurde anhand ausgewählter Branchen die konkrete Umsetzung des Konzepts der Industrie 4.0 im Digital Enterprise in sechs Expert Talks vorgestellt. In unserer Serie zu den Expertenthemen stellen wir in diesem Beitrag das Thema „DES - dezentrale Energiesysteme“ vor. Die dazugehörigen Präsentationen zu den Expert Talks stehen zum Download zur Verfügung.

     

    Drei Herausforderungen bestimmen heute den Energiemarkt: Kosten, Versorgungssicherheit und Kohlenstoffdioxid-Reduktion. Noch vor wenigen Jahren gaben einige Wenige die Antworten auf diese Herausforderungen. Heute steht faktisch jeder einzelne Energieverbraucher vor der Entscheidung, welche Strategie für seinen Bedarf die beste ist. Die richtige Wahl zu treffen, diesen Job übernehmen bei Siemens Experten, und das für Kunden aus allen Branchen und Industriesparten. Sie planen und installieren dezentrale Energiesysteme, kurz DES. Erneuerbare Energien und Blockheizkraftwerke gezielt einsetzen, Speicherlösungen bereithalten - Siemens plant die optimale Energieversorgung und setzt das Projekt um.  Bis hin zu Modellen, in welchen der Kunde einfach nur die Antwort auf seine Herausforderung bestellt, Energy-as-a-Service. Das Wie liefert Siemens, inklusive Planung, Installation und Betrieb. So werden die Herausforderungen  - Kosten, Versorgungssicherheit und Kohlenstoffdioxid-Reduktion - zu langfristig kalkulierbaren Größen im Geschäftsprozess eines jeden Energieverbrauchers. 

     

    Dezentrale Energiesysteme auf Ventotene

    Ein Beispiel für dezentrale Energiesysteme realisierte Siemens für den italienischen Energieversorger Enel auf der Mittelmeerinsel Ventotene. Hier wurde ein Batteriespeichersystem vom Typ Siestorage installiert. Die Integration aller Komponenten direkt in das Inselnetz ermöglicht durch intelligente Steuerung den wirtschaftlicheren und effizienteren Betrieb des gesamten Energiesystems. Zusätzlich stabilisiert Siestorage über integrierte Umrichter die Frequenz und Spannung des Inselnetzes. Zum Lieferumfang gehörten auch die Transformatoren und Niederspannungsschaltanlagen.

     

    Die 153 Hektar große Mittelmeerinsel Ventotene liegt etwa 100 Kilometer südlich von Rom und ist nicht an das nationale italienische Stromnetz angeschlossen. Die Stromversorgung der Insel sicherten früher vier Dieselgeneratoren und mehrere Photovoltaik-Anlagen. Die intelligente Steuerung für das Inselnetz, die gemeinsam mit Enel entwickelt wurde, sorgt heute für das jederzeit an den aktuellen Bedarf angepasste Zusammenspiel von Speicher, Erzeugung und Verbrauch. Dadurch können vor allem die Dieselgeneratoren in einem effizienteren Betriebsmodus eingesetzt werden, da kurzfristige Lastspitzen zukünftig mit Strom aus dem Speicher abgedeckt werden und nicht über die Generatoren. In Schwachlastzeiten können die Dieselgeneratoren sogar komplett ausgeschaltet werden. Dies spart Kraftstoff, erhöht die Lebensdauer, minimiert den Wartungsaufwand und reduziert den Vorrat von Kraftstoffreserven. Das Ergebnis sind sinkende Kohlenstoffdioxid-Emissionen und der erheblich reduzierte Verbrauch von Diesel, der eigens auf die Insel transportiert werden muss.

     

    Der Einsatz des Batteriespeichers im Inselnetz von Ventotene soll zusätzlich über die integrierten Umrichter im Speicher Frequenz- und Spannungsschwankungen ausregeln und so das Inselnetz stabilisieren. So wird das Netz für zukünftige Anwendungen ertüchtigt, beispielsweise für den Einsatz von Ladestationen, die elektrisch betriebene Transportmittel laden können. Auch die Kapazität des gesamten Inselnetzes soll erhöht werden, damit das Netz besser fluktuierende Energie aus erneuerbaren Energiequellen aufnehmen kann. Das Speichersystem hilft auch bei der Wartung der Generatoren, da diese während der Wartungszeit vom Netz genommen werden können und das System die kurzfristige Versorgung übernimmt. Und bei einem möglichen Blackout im Netz hilft Siestorage aufgrund seiner Schwarzstartfähigkeit, das Inselnetz wieder kontrolliert hochzufahren.

     

    Bildunterschriften

    Bernd Koch, Head of DES, Siemens Deutschland

    Matthias Becker, Distributed Energy Systems Business Development Europe, Siemens

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  • 23/04/2018

    Siemens Partner erstmals vor Ort - Gemeinsamer Messeauftritt mit Itsme, Lemvigh-Müller und Sonepar

     

     

    Hannover. Erstmals präsentieren sich im Rahmen der Hannover Messe 2018 vom 23. bis 27. April drei Siemens Approved Partner, sogenannte Value Added Reseller, aus dem globalen Partnernetzwerk am Siemens-Hauptstand in Halle 9: Itsme, Lemvigh-Müller und Sonepar. Die Siemens Partner bieten den Kunden ein umfassendes Produktspektrum und kundenspezifische Modifikationen verknüpft mit umfangreichem Produktwissen und qualifizierter technische Beratung.

     

    Siemens arbeitet weltweit eng mit ausgewählten Partnerfirmen zusammen, um die unterschiedlichsten Anforderungen der Kunden im Bereich der Automatisierungs- und Antriebstechnik optimal zu erfüllen.

    Dabei legt Siemens großen Wert auf eine langfristige Zusammenarbeit und auf ein gemeinsames Verständnis, hinsichtlich bestmöglicher Kundenbetreuung. Deshalb ist die kontinuierliche Weiterbildung durch Qualifizierungs- und Zertifizierungsmaßnahmen nach weltweit einheitlichen Standards ein zentraler Aspekt des Siemens Partner Programms.

     

    Zertifizierung und Qualifizierung für hohe Kompetenz

    Vor dem Hintergrund des rasanten technologischen Fortschritts wird die Kompetenz der Partner in regelmäßigen Abständen und mit Blick auf die aktuellen Marktanforderungen überprüft und erweitert.

    . Neben der technischen Zertifizierung in klar definierten Leistungssegmenten, die immer wiedererneuert werden muss, ist auch die systematische Schulung und Entwicklung der Partner im Programm fest verankert. Dabei gelten dieselben hohen Maßstäbe, die Siemens für die eigenen Mitarbeiter ansetzt. Im diesem Rahmen haben dabei sowohl vertrieblich als auch technisch orientierte Mitarbeiter die Möglichkeit, ihren individuellen Wissensstand zu überprüfen und sich mit dem umfangreichen Trainingsangebot von Siemens für Partner weiterzubilden.

     

    Ausgewählte Experten vor Ort

    Im sogenannten „Partnerhof“ auf dem Siemens Hauptstand zeigen drei Approved Partner ihre jeweiligen Applikationen und ihr Angebot. Itsme stellt sein Portfolio für den Schaltanlagenbau und Industrieanlageninstallationen vor. Lemvigh-Müller präsentiert sein Leistungsangebot in den Bereichen Dienstleistung und Logistik sowie Produkt- und Anwendungs-Knowhow. Das Unternehmen Sonepar präsentiert eine innovative Lösung zur Automatisierung, Steuerung und Kontrolle von Wasserströmen, Sensoren und Pumpen.

     

    Schnell und einfach zum passenden Partner

    Ein Service des Siemens Partner Programms ist der sogenannte Partner Finder. Unter www.siemens.de/partnerfinder finden Endkunden in einer Online-Datendank schnell und einfach den passenden zertifizierten Partner für ihre spezifischen Anforderungen.

     

     

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  • Ursula Lang 20/04/2018

    Daten fischen auf hoher See - MindSphere Open Space Challenge auf der Hannover Messe 2018: Wer entwickelt die besten Ideen? Zum Beispiel für die Hochseefischerei.

      

     

    Das IoT-Betriebssystem MindSphere ist eines der Top-Themen von Siemens. Und mit der MindSphere Open Space Challenge geht Siemens auf der Hannover Messe 2018 neue Wege. Hier werden Kundenanforderungen wie beispielsweise von Baader, spezialisiert auf  Maschinen für die Fischverarbeitung, mit kreativen Köpfen zusammengebracht. Die beste Idee für neue MindSphere-Konzepte, Apps und Services wird gewinnen. Ein spannender Wettbewerb direkt auf der Messe steht bevor.

     

    Wer einen Seefisch isst, denkt nicht unbedingt daran, wie er die Reise vom Atlantischen Ozean auf den heimischen Teller geschafft hat. Aber es könnte leicht sein, dass eine Maschine der Firma Baader daran beteiligt war –  und in Zukunft auch MindSphere, das cloudbasierte, offene Betriebssystem für das Internet der Dinge (IoT = Internet of Things). Die Firma Baader baut  Maschinen für die Fischverarbeitung auf See. Und sie möchte, dass ihre Maschinen auf den Trawlern zukünftig genaue Informationen über Art und Umfang des Fischfangs aufs Festland übermitteln können, und zwar solange sie noch auf See unterwegs sind. Diese für den Kapitän und das Catch Management an Land wertvollen Daten sollen in Zukunft über MindSphere ausgewertet und mittels einer MindApp zur Verfügung  gestellt werden.

     

    Neun Firmenherausforderungen und jeweils maximal vier Finalisten

    Während es bei Baader darum geht, die Fischvermarkung zu optimieren, arbeiten andere Teams im Vorfeld der Hannover Messe zum Beispiel an Lösungen für die Expo2020 in Dubai oder an der Optimierung der Rasenpflege für den FC Bayern. Insgesamt machen neun Firmen mit ganz unterschiedlichen Aufgabenstellungen bei der MindSphere Open Space Challenge mit. Zu dem Wettbewerb hat Siemens interessierte Softwareentwickler und Startups eingeladen. Diese werden dann auf der Messe ihre kreativen Ideen und Lösungsansätze präsentieren, für jedermann per Livestream verfolgbar - nicht zuletzt eine prima Möglichkeit für sie, selbst bekannter zu werden. Der Gewinner wird direkt auf der Messe gekürt und kann dann mit Unterstützung von Siemens die MindSphere Applikation für den Kunden realisieren.

     

    Schnellere Entwicklung von Apps

    Viele Entwickler werden mit der neuen MindSphere-Version arbeiten. Diese bietet zusätzliche Analysefunktionen, eine leistungsfähigere Entwicklungsumgebung mit offenen Programmier-Schnittstellen (APIs), die eine schnellere Entwicklung von Apps ermöglichen, sowie eine erweiterte Konnektivität mit Unterstützung vieler Standardschnittstellen wie OPC UA oder Modbus.

     

    MindSphere Lounge – in die digitale Welt eintauchen

    In der MindSphere Lounge können Messebesucher tief in die digitale Welt eintauchen, Apps ausprobieren und mit Experten über die Entwicklung und Nutzung von Applikationen fachsimpeln. Dort erfahren sie auch mehr über die im Januar gegründete MindSphere World. Sie hat das Ziel, das Ökosystem rund um MindSphere weltweit auszubauen. Zudem soll sie die 19 Mitglieder bei der Entwicklung und Optimierung von IoT-Lösungen auf MindSphere sowie der Erschließung neuer Märkte in der digitalen Wirtschaft unterstützen.

     

    SiDrive IQ

    In einem eigenen Showcase wird außerdem Sidrive IQ vorgestellt, die neue digitale Plattform für die Auswertung von Antriebsdaten auf Basis von MindSphere. Sie verschafft Anlagen- und Maschinenbetreibern eine neue Dimension an Datentransparenz über die installierten Antriebssysteme. Das ermöglicht ein digitales Flottenmanagement und optimiert die Service-Aktivitäten. Die kontinuierliche Datenanalyse spart Zeit und steigert die Anlagenverfügbarkeit, da sich zum Beispiel eine Fehlerquelle frühzeitig identifizieren und rechtzeitig beheben lässt.

     

     

    Baader

    Die Baader Food Processing Machinery stellt Maschinen für die Fischverarbeitung auf hoher See her. Baader-Maschinen sind weltweit die einzigen, mit denen der Fang schon während der Fahrt auf See verarbeitet werden kann. Außerdem produziert das Unternehmen auch Maschinen zur Geflügelverarbeitung. Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie von jeglicher Größe zählen zu den Baader-Kunden.

     

    MindSphere

    Im Zeitalter der Digitalisierung und des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) wird eine zunehmende Anzahl an Maschinen und Systemen von Milliarden intelligenter Geräte angetrieben. Diese erzeugen enorme Mengen von Daten, deren Vorteile bisher noch nicht vollumfänglich genutzt werden. MindSphere ist das cloud-basierte, offene IoT-Betriebssystem von Siemens, mit dem Unternehmen ihre Daten verstehen können, indem sie schnell und sicher Produkte, Anlagen, Systeme und Maschinen mit der digitalen Welt verbinden. MindSphere erschließt diese Fülle an Daten aus allen Maschinen und Systemen und wandelt sie mit leistungsfähigen industriellen Applikationen und fortschrittlicher Analyse in produktive Geschäftsergebnisse um. Mit MindSphere eröffnet Siemens neue Dimensionen der Produktivität und Effizienz – für Unternehmen jeder Größe und Branche.

     

    Bildunterschriften

    Maschinen für die Fischverarbeitung direkt auf den Hochseeschiffen - darauf ist das Unternehmen Baader Food Processing Machinery spezialisiert.

    Bei der Open Space Challenge erarbeiten externe Entwickler in offener Zusammenarbeit kreative Ansätze auf MindSphere-Basis.

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  • Ursula Lang 20/04/2018

    Orange Business Services und Siemens gehen Partnerschaft im Bereich IoT-Lösungen für die Industrie ein


     

    • Gemeinsame Lösungen rund um MindSphere stellen einen Brückenschlag zwischen dem operativen Betrieb in der Industrie und der IT mit Hilfe von IoT und Analytik dar.
    • Orange Business Services und Siemens bündeln ihre Stärken, um Kunden neue Umsatzquellen zu erschließen, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. 
    • Die Partnerschaft wird auf der Hannover Messe auf dem Siemens MindSphere Stand in Halle 9, Stand D35, vorgestellt.

     

    Paris, Frankreich / Hannover, Deutschland. Orange Business Services und Siemens, der führende Anbieter von Ausstattung für die Automation von Produktionsanlagen, schließen sich zusammen, um die Anwendung des Internet der Dinge (IoT) in der Industrie voranzutreiben.  Dabei werden beide Partner zusammen die Integration und die Förderung von IoT-Innovationen vereinfachen. Der Fokus liegt dabei zunächst auf der Entwicklung von Lösungen rund um Asset-Tracking und Asset-Monitoring, um die Supply Chain zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Weitere erste Fokusbereiche sind die Entwicklung von digital verbesserten Produkten zur Steigerung der Kundenzufriedenheit und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

     

    Die Partnerschaft wird Unternehmen dabei helfen, ihre Maschinen und ihre physische Infrastruktur mit der digitalen Welt zu verbinden. Im Rahmen dessen werden sie die Fülle an Daten, die sie produzieren, in Geschäftsergebnisse umsetzen können. Fortschrittliche Analysen und digitale Dienste werden Unternehmen helfen, die Produktivität und Effizienz im gesamten Unternehmen zu steigern.

     

    Orange Business Services bringt seine globalen Kompetenzen in den Bereichen Mobilfunkanbindung, Beratung, Systemintegration und Anwendungsentwicklung in die Partnerschaft ein. Die Kooperation basiert auf dem offenen IoT-Betriebssystem MindSphere von Siemens sowie Datavenue, dem modularen Angebot von Orange für IoT und Data Analytics.

     

    Die nahtlose Integration von Daten entlang industrieller Wertschöpfungsketten
    Orange Business Services wird sowohl Systeme als auch Objekte über MindSphere verbinden. Kunden haben dann die Möglichkeit, vorkonfigurierte Angebote wie Asset-Tracking oder kundenspezifische Lösungen und Anwendungen zu erhalten. Orange Business Services wird zunächst die Konnektivitätskomponenten von Datavenue anbieten, Dazu zählen Mobilfunk- und Low Power Wide Area (LPWA)-Netze. Weitere Datavenue-Komponenten werden folgen.

     

    Der Fokus der Partnerschaft liegt zunächst auf Europa. Die ersten gemeinsamen Lösungen werden in Deutschland und Österreich eingeführt. Um die Möglichkeiten dieser Partnerschaft zu zeigen, werden Orange Business Services und Siemens auf dem MindSphere-Stand auf der Hannover Messe in Halle 9, Stand D35, vertreten sein. Die Hannover Messe ist die weltweit führende Industrietechnikmesse und findet vom 23. bis 27. April 2018 statt.

     

     

    Über Orange Business Services
    Orange Business Services, der Orange-Geschäftsbereich für B2B Services, und seine 21.000 Mitarbeiter, unterstützen multinationale Unternehmen und französische KMUs auf fünf Kontinenten in allen Bereichen der digitalen Transformation. Orange Business Services ist nicht nur Infrastrukturbetreiber sondern auch Technologieintegrator und Mehrwertdienstleister. Seine digitalen Lösungen helfen Unternehmen dabei, die Kollaboration innerhalb ihrer Teams zu fördern (kollaborative Arbeitsbereiche und mobile Arbeitsplätze), ihren Kunden besseren Service zu bieten (bereicherte Kundenbeziehungen und Unternehmensinnovation) und ihre Projekte zu unterstützen (verbesserte Konnektivität, flexible IT und Cyber Defense). Die integrierten Technologien von Orange Business Services reichen von Software Defined Networks (SDN/NFV), Big Data und IoT über Cloud Computing, Unified Communications and Collaboration bis hin zu Cybersecurity. Zu den Kunden von Orange Business Services zählen mehr als 3.000 multinationale Konzerne und über zwei Millionen Fachkräfte, Unternehmen und Gemeinden in Frankreich.

     

    Bildunterschriften

    Hannover Messe 2018: Siemens MindSphere Lounge

     

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  • Ursula Lang 19/04/2018

    Design zahlt sich aus - Siemens lobt Design Award für Simatic HMI Visualisierungen aus

      

     

    Nürnberg. Siemens lobt den Simatic HMI Design Award 2018 Deutschland aus. In diesem Wettbewerb, für den sich die Teilnehmer bis 31. August 2018 anmelden können, geht es um die Prämierung besonders herausragender HMI(Human Machine Interface)-Visualisierungslösungen. Schließlich sind sie in der Automatisierung die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Je besser die Visualisierung, desto einfacher kann der Anwender die Anlage bedienen und beobachten. Siemens prämiert besonders benutzerfreundliche Lösungen in den drei Kategorien Basic, Advanced und Scada. Den Gewinnern winken hochkarätige Preise.

     

    Eine optimale Interaktion zwischen Mensch und Maschine zeichnet sich durch drei Aspekte aus: Zum einen spart eine sehr gute Usability dem Anwender Zeit beim Bedienen der Maschine. Zum anderen sichert ein hohes Maß an Effizienz die Wirtschaftlichkeit, und zu guter Letzt verschafft eine bestmögliche Produktivität dem Anlagenbetreiber entsprechende Wettbewerbsvorteile. Siemens fördert mit dem Simatic HMI Design Award daher das optimale Zusammenspiel von Anlage und Anlagenbediener. Eine unabhängige Jury aus Design- und Produktspezialisten bewertet in der Kategorie „Basic HMI für einfache maschinennahe Anwendungen“ wegweisende Lösungen für Simatic HMI Basic Panels. In der zweiten Kategorie „Advanced HMI für anspruchsvolle maschinennahe Anwendungen“ können Teilnehmer Projekte einreichen, die auf Simatic HMI Comfort Panels und Industrial PC aufsetzen. Besonders im Fokus stehen Anwendungen für den IP65-geschützten Bereich sowie für mobile und Outdoor-Einsätze. Die dritte Kategorie umfasst „Scada für Mehrplatzsysteme und Anlagen“. Hier präsentierte HMI-Lösungen sind komplex und werden mit Simatic WinCC Runtime Professional und Simatic WinCC V7 umgesetzt.

     

    Preise und Teilnahme

    In jeder der drei Kategorien werden die jeweils drei Besten mit einem Pokal und einer Urkunde ausgezeichnet. Zudem erhält der jeweils Erstplatzierte einen Simatic Industrial Tablet PC. Einsendeschluss der Bewerbungen ist der 31. August 2018. Weitere Infos zum deutschen Wettbewerb unter www.siemens.de/hmi-design-award

     

    Bildunterschriften

    Gute Visualisierungslösungen sind der Schlüssel zu einer reibungslosen und effizienten Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

    Pünktlich zur Hannover Messe 2018 lobt Siemens den Simatic HMI Design Award Deutschland aus, mit dem in drei Kategorien Visualisierungslösungen prämiert werden, die durch besonderes Design und Usability überzeugen.

    Unter www.siemens.de/him-design-award können die Teilnehmer bis zum 31. August 2018 ihre Bewerbungen einreichen.

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  • Ursula Lang 18/04/2018

    Mit Wasser gegen Frost - Obstbauer schützt Heidelbeer-Ernte durch Beregnungsanlage mit Siemens-Technik

           

     

    Dümmer-Weserland. Der Landwirtschaftsbetrieb Thiermann im Dümmer-Weserland baut auf seinen Obstplantagen unter anderem Heidelbeeren an. Um im Frühjahr die kälteempfindlichen Blüten der blauen Beeren vor Frost zu schützen, setzt Thiermann Anlagen zur Frostschutzberegnung ein. Gesteuert werden diese Anlagen mit Siemens-Technik. Durch den Schutz der Blüten verhindert der Obstbauer Ernteausfälle in Millionenhöhe und sichert so einen reichhaltigen Ertrag.

                         

    Schafskälte, Eisheilige und ähnliche Wetterphänomene – auch wenn es im Frühjahr langsam wieder wärmer wird, droht in den Nächten bei uns noch lange Frost. Dieser kann im Gemüse- und Obstanbau zu erheblichen Ernteausfällen führen. Mit diesem Problem war auch der Landschaftsbetrieb Thiermann aus dem Dümmer-Weserland konfrontiert, dem 2010 rund 50 Prozent der Heidelbeerernte durch erfrorene Obstblüten verloren ging. Das Unternehmen, dessen Angebot vom Obst- und Gemüseanbau über konventionelle Landwirtschaft bis hin zur Windenergie reicht, schützt die Knospen der kleinen blauen Beeren seit dem mit einer Anlage, die über Sprinkler Wasser auf den Sträuchern verteilt und dies so vor Frost schützt. Die Steuerung übernehmen Logikmodule Logo! 8 und Simatic S7-1200 von Siemens.

     

    Gezielte Beregnung

    Mit Wasser gegen Frost vorzugehen, klingt zunächst paradox. Jedoch nutzt diese Art des Forstschutzes die physikalischen Eigenschaften von Wasser. Dabei entsteht durch den Übergang von einem Aggregatszustand (flüssig) in einen anderen (gefroren) Wärme. Wird bei entsprechenden Temperaturen konstant Wasser auf die Sträucher gesprüht, bleibt dieser Prozess in Gange und die Blüten erfrieren nicht. „Der Zeitpunkt, wann wir die Beregnung aktivieren, hängt davon ab, wie weit die Blüte fortgeschritten ist“, erklärt Rainer Plenge, Betriebsleiter für die Heidelbeerkulturen bei Thiermann. Dazu wurden entlang der Feldränder Brunnen gebohrt und Schaltschränke installiert. Zur Steuerung der Förderpumpen kommt das Logikmodul Logo! 8 mit einem Netzteil für den 24-Volt-Betrieb zum Einsatz. Neben dem Druck überwacht Logo! 8 auch die Außentemperatur. Sinkt diese unter einen vorher definierten Schwellenwert, sendet sie die Meldung an eine der insgesamt vier Simatic S7-1200 CPUs (Central Processing Unit) in der Kopfstation. Die Simatic Controller werden über das TIA (Totally Integrated Automation) Portal engineert, die Logo! 8  Programme mit der Software Logo! Soft Comfort. Über ein 12-Zoll-Farbdisplay Simatic HMI TP1200 Comfort können die Mitarbeiter die Aggregate bedienen. Die Leistungsbegrenzung der Pumpe beim Einschalten übernimmt ein Sirius-Sanftstarter.

     

    Gut gerüstet gegen Frost

    17 der 34 Pumpstationen sind mit einem Scalance M826-2-Router über Zwei-Draht-DSL-Leitungen mit der zentralen Kopfstation verbunden. Die restlichen Stationen mit einem zusätzlichen Router Scalance M874 über das GSM-Mobilfunknetz. So ist ein permanenter Datenaustausch zwischen Simatic und Logo! sichergestellt. Das Scalance S615 Security Modul schützt das Netzwerk vor unbefugtem Zugriff und ermöglicht über die Verbindung mit der Managementplattform Sinema Remote Connect den sicheren und einfachen Fernzugriff. Wie wichtig der Bau der Frostschutzanlage war, zeigte sich erst wieder im Frühjahr 2017. „Die Temperaturen gingen in 14 Nächten so weit runter, dass wir die Sträucher beregnen mussten“, erinnert sich Plenge. „Einige Male waren die Pflanzen noch bis zum frühen Nachmittag mit einer Eisschicht bedeckt. Ohne die Sprinkleranlagen hätten wir Verluste in Millionenhöhe gehabt.“

     

    Bildunterschriften

    An jeder der insgesamt 34 Pumpstationen ist ein Schaltschrank installiert, in dem die Steuerungskomponenten für die Förderpumpen untergebracht sind.

    Mit einer Anlage zur Frostschutzberegnung schützt der Obstbauer Thiermann die empfindlichen Heidelbeerblüten vor Kälte.

    Neben Logo!8 und Simatic S7-1200 Steuerungen kommt auch die Sinema Remote Connect-Managementplattform zum Einsatz, mit der ein bequemer Fernzugriff auf das gesamte System möglich ist.

     

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  • Ursula Lang 16/04/2018

    Maßgeschneiderte Lösungen - Siemens bietet budgetgerechte Automatisierungen für kleine Brauereien

            

     

    Charlottetown, Kanada. Gemeinsam mit Siemens hat die kanadische Diversified Metal Engineering (DME) Group maßgeschneiderte Automatisierungs-Lösungen speziell für Craft Beer Brauereien entwickelt. Durch unterschiedlich skalierte Automatisierungspakete können die Brauer ihre Produktivität und Flexibilität auch bei kleinen Chargengrößen erhöhen und die gleichmäßige Qualität ihrer Produkte sichern. Die Lösungen unterstützen zudem die Brauereien auf ihrem Weg zur Digitalisierung und Industrie 4.0. DME fertigt Produktionsanlagen für eine Reihe unterschiedlicher Branchen wie Biotechnologie, Bioenergie und Marine, wobei sich allerdings der größte Teil des Geschäfts auf die Craft Beer-Brauereien konzentriert. Hier gehört die DME zu den weltweit führenden Anbietern.

     

    Eine der größten Herausforderungen für DME und Siemens bestand darin, dass die meisten Craft Beer Brauereien kleine, unabhängige Betriebe sind, die nicht dieselben finanziellen Mittel wie große Konzerne aufbringen können für die Automatisierung, die sie benötigen. Es galt also, flexible, skalierbare Lösungen für unterschiedliche Budgets zu entwickeln. Von Vorteil für die Siemens-DME-Zusammenarbeit war von Anfang an, dass Siemens viel Erfahrung in der Automatisierung von Brauereien hat und zudem in der Lage ist, auch kleinen Betrieben unabhängig von ihren jeweiligen Standorten die nötigen Pre-Sales- und After-Sales-Services zur Verfügung zu stellen. Das Herzstück einer jeden Lösung ist eine Simatic S7-Steuerung inklusive Simatic Universal Controller und Prozessmanagement-System wie zum Beispiel Braumat.

     

    Maßgeschneiderte Lösungen für jeden Geldbeutel

    „Wenn wir zum Kunden gehen, setzen wir uns gemeinsam hin und fragen ihn: ‚Wie groß ist ihr Budget? Welche Ziele möchten sie erreichen?‘ Dann schlagen wir dem Kunden ein entsprechendes Siemens-Paket vor, erklären, wie das System arbeitet, welche Daten es verarbeitet und wie hoch entwickelt es ist“, so Peter Toombs, Präsident und CEO von DME. Selbst bei knappem Budget, erklärt er, sei es möglich, eine geeignete  Lösung anzubieten, die im Laufe der Zeit mitwachsen kann. Beispielsweise kann ein neuer Biertank mit nur wenigen Klicks hinzugefügt werden. Die Kunden sind mit der vorprogrammierten Lösung in der Lage, ihre Brauprozesse optimal zu kontrollieren und zu verbessern. Besonders von Vorteil ist dabei das benutzerfreundliche grafische Interface. Außerdem können Produktionsdaten wie Temperatur und Durchfluss in Excel exportiert und weiter analysiert werden und liefern so die Grundlage für produktionsrelevante Entscheidungen. „Diese Technologie ist die größte Einzelinvestition, die größte unternehmerische Entscheidung, die sie (die Craft-Beer Brauereien, Anm. d. Red.) jemals treffen werden. Sie lässt ihre Träume wahr werden. Wir verbringen viel Zeit mit ihnen und lieben es. In vielerlei Hinsicht wachsen wir wie eine Familie zusammen“, freut sich Toombs. Mit dem Einsatz der gemeinsam von DME und Siemens entwickelten Lösung können die Brauereien sicher gehen, dass Qualitätsstandards eingehalten werden und der Produktionsprozess fehlerfrei ablaufen kann. Das bedeutet, sie können sich auf das konzentrieren, was sie am besten können: neue und verbesserte Rezepte entwickeln und ihre Produkte vermarkten.

     

    Bildunterschriften

    Die meisten Craft Beer Brauereien sind kleine, unabhängige Betriebe, das heisst die von der DiversifiedMetal Engineering (DME) Group aus Kanada gemeinsam mit Siemens entwickelten Automatisierungslösungen passen für jeden Geldbeutel.

    Herzstück jeder Lösung ist eine Simatic S7-Steueung inklusive Controller und Prozessleitsystem wie dem Braumat.

    Die Automatisierungslösungen sind so aufgebaut, dass sie bei Bedarf erweitert werden können – das Hinzufügen eines neuen Biertanks bedarf zum Beispiel lediglich ein paar Klicks.

    Für ein optimales Brauergebnis setzen kleine Brauereien für ihre Handwerkskunst auf moderne Prozessautomatisierung, um die Qualität ihrer Produkte zu sichern.

     

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  • Ursula Lang 13/04/2018

    Digitalisierung im Blick - Siemens und Neptune Energy schließen Co-Creation Partnervertrag

     

     

    Lingen/Erlangen/München. Siemens und Neptune Energy Deutschland unterzeichnen mit Blick auf gemeinsame Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung einen Partnerschaftsvertrag. Neptune ist ein Explorations- und Produktionsunternehmen, Teil der weltweit agierenden Neptune Energy Gruppe und Experte in der Produktion von Kohlenwasserstoffen. Durch den Co-Creation Partnervertrag bringen beide Konzerne ihr Know-how zusammen – Neptune mit seiner Domain-Expertise Öl- und Gas-Produktion und Siemens mit der Kompetenz in Sachen Automatisierung, IT und Datenanalyse. Ziel ist es, durch das Bündeln von Wissen und Erfahrungen die Erfassung und Auswertung von Daten bei der Förderung von Öl und Gas zu optimieren und so die Produktivität und Sicherheit von Förderanlagen zu steigern. 

     

    „Neue Möglichkeiten im Bereich der Digitalisierung ermöglichen es uns, zeitnah vor dem erwarteten Eintritt einer Störung Reparaturarbeiten vorbereiten zu können“, sagt Arno Spies, Geschäftsführer bei Neptune Energy in Deutschland. „Dieser Vertrag soll als Plattform dazu dienen, dass die Mitarbeiter aus verschiedenen Disziplinen offen im Dialog Lösungen gemeinsam für die Zukunft entwickeln, um den Betrieb effizienter und sicherer zu gestalten.“ Im Co-Creation Vertrag geht es darum, in einem ersten Schritt historische Daten sowie Echtzeitdaten aus den Förderpumpen im laufenden Betrieb auszuwerten. Dazu werden diese Daten mit mathematischen Funktionen unterlegt. Das sich daraus ergebende Bild wird anschließend von Experten analysiert. Spezielle Software erkennt sich darin abzeichnende Anomalien und Algorithmen der technischen Systeme und bietet Handlungsvorschläge für den Betrieb und die Instandhaltung der Anlagen. „Wir wollen mit dieser Vorgehensweise in die Zukunft technischer Anlagen schauen, um eine vorausschauende Instandsetzung durchführen zu können, und um die Planungssicherheit erheblich zu verbessern“, so Stefan Engelshove, Vice-President Oil&Gas bei Siemens Deutschland.

     

    Präsentation auf der Hannover Messse

    Essentieller Bestandteil der Kooperation ist die Anwendung des cloud-basierten, offenen IoT (Internet of Things)-Plattform MindSphere von Siemens. MindSphere erleichtert Kunden die Entwicklung neuer Apps. Im Fokus stehen hier digitale Lösungen für Förderpumpen aus dem Ölfeld, um die von den Pumpen generierten Daten sammeln, auswerten und in der Folge sinnvoll nutzen zu können.

    „Erste Ergebnisse der Kooperation werden im Rahmen der Hannover Messe 2018 präsentiert“, sagt der Vertriebsleiter für die Prozessindustrie Bernhard Reichle.

     

    Bildunterschrift

    Siemens und Neptune vereinen im Co-Creation Partnervertrag ihr Know-how - v.L.: Bernhard, Reichle; Dr. Harm-Jan Wubs; Frank, Barenkamp; Arno Spies; Wolfgang, Remme; Manuel, Krebs,  Dr. Jan Weinreich, Rainer Oeding-Erdel, Stefan Engelshove; Dirk Oberhaus

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  • Ursula Lang 11/04/2018

    Eine Prise mehr - Optimierte Produktion von hochwertigen Gewürzen mit Prozesskontrolle von Siemens

           

     

    Murcia, Spanien. Juan José Albarracín (JJA) gehört zu den Marktführern im Bereich Produktion und Vermarktung von hochwertigen Gewürzen sowie Paprika- und Pfeffermischungen. Gleichzeitig ist das 1854 gegründete Unternehmen das älteste seiner Art. Um auch in Zukunft die Qualität der Produkte sicherstellen zu können und die Anlagenbedienung zu vereinfachen, setzt JJA auf umfangreiche Lösungen aus dem Siemens-Produkt-Portfolio. Damit verbessert JJA nicht nur die Leistung der Mahlwerke, sondern erhöht auch die Anlagenverfügbarkeit und erleichtert die Steuerung der Antriebe. Die Siemens-Lösung lässt sich zudem leicht an künftige Anforderungen anpassen.

     

    Die Verarbeitung der Produkte basierte bis zur Einführung der neuen Lösungen noch größtenteils auf manuellen Prozessen. Das hatte zur Folge, dass beispielsweise Produktionsdaten gar nicht oder kaum für die Optimierung der Produktionsabläufe ausgewertet werden konnten und die Fehlerdiagnose/-lokalisierung kompliziert war. Durch die umfangreiche Modernisierung mit Siemens-Komponenten wie einem modernen Scada-System, einer neuen Anlagensteuerung sowie Umrichtern und Motorstartern, die allesamt im TIA (Totally Integrated Automation) Portal engineert werden, bringt JJA nun die Produktion auf den neuesten Stand der Technik.

     

    Als zentrale Steuerung kommt die Simatic S7-1500 zum Einsatz. Für seine Prozesse setzt das Unternehmen auf die Runtime-Software WinCC Runtime Professional zum Bedienen und Beobachten. Zudem ermöglicht die Simatic IPC547E-Hardware eine einfache und intuitive Visualisierung der Prozesse. Außerdem setzt JJA für die Steuerung der Gewürzmühlenantriebe auf Sinamics G120C-Einbaugeräte und Sirius 3RW-Sanftstarter. Die gesamte Anlage lässt sich via Simatic Industrial Flat Panel mit Touch-Funktionalität bedienen und visualisieren. Die Siemens-Lösung konnte ohne Unterbrechung der Produktion schnell in die bestehende Infrastruktur implementiert werden und ermöglicht eine einfache Anlagenbedienung bei gleichzeitiger Sicherung der hohen Produktqualität. Die Produktionsdaten können nun in das vorhandene ERP(Enterprise Resource Planning)-System integriert werden, was die Nachverfolgbarkeit und Dokumentation verbessert. Darüber hinaus erlaubt die gewählte Konfiguration einen problemlosen Ausbau der Anlage in der Zukunft. Durch die detaillierte Visualisierung der Produktionsabläufe ist eine besonders intuitive Anlagenbedienung möglich und mit der einfachen Fehlerlokalisierung lässt sich die Anlagenverfügbarkeit deutlich steigern.

     

    Bildunterschriften

    Paprikamischung/Gewürz

    Produktionsanlage mit Virtual Layer

    Prozessvisualisierung mit Simatic WinCC Professional

    Füll- und Verpackungsteuerung mit Simatic Basic Panel

    Simatic S7-1500 in Einsatz

    Bedienstation und Gewürzmühlen

     

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  • Ursula Lang 09/04/2018

    Unsichtbar für besten Komfort - Hinter den Kulissen sichert Siemens-Steuerung im Hotel „Bayerischer Hof“ reibungslose Abläufe

        

     

    München. Das Hotel „Bayerischer Hof“ gehört zu den luxuriösesten Unterkünften in München und erweiterte seine Kapazitäten kürzlich um den neuen Süd- und Nordflügel. Für Gäste unsichtbar ist dort im Hintergrund neueste Automatisierungstechnik von Siemens im Einsatz. Sie steuert den Zutritt zu den Zimmern und zudem auch Temperierung und Beleuchtung der Zimmer. Im Gegensatz zu früher noch im ursprünglichen Gebäude eingesetzten, störungsanfälligen Relais ist mit der modernen Steuerung Logo! 8 eine wartungsarme und damit sehr effiziente Automatisierung möglich. 

     

    Bereits seit 1996 setzt man im Bayerischen Hof auf Steuerungstechnik mit Logo! von Siemens – zunächst lediglich in 20 Musterzimmern, in denen die Siemens-Technik die Relais ersetzte. Nach und nach erfolgte die Umrüstung von 300 der insgesamt 341 Zimmer. Die 29 Zimmer des Neubaus sind nun die ersten, die mit Logo! 8 ausgestattet wurden. „Wir wollten eine Steuerung, mit der wir möglichst viele Elemente steuern können, die einfach und frei programmierbar ist und außerdem wenig Platz im Schaltschrank einnimmt“, so Horst Erharter, selbstständiger Elektroingenieur und „Haustechniker“ im Hotel. „Logo! 8 vereint all diese Eigenschaften in sich. Deswegen war es eine logische Entscheidung, auf diese Steuerung zurückzugreifen.“

     

    Umfassendes Funktionsangebot

    Logo! 8 übernimmt neben der Beleuchtung auch die Steuerung von Vorhängen, Radio, Zimmerzugang und Raumtemperatur. Zusätzlich dazu ist der neue Trakt mit dem Gebäudesystembus KNX ausgestattet. „Jeder Steuerung ist ein Kommunikationsmodul CMK2000 zugeordnet. Darüber werden innovative Schalter und Dimmer mit KNX-Technologie in die Automatisierung eingebunden“, erklärt der Elektroplaner. Über den Systembus sind die Zimmer auch an eine Zentrale angeschlossen, über die Voreinstellungen zu Beleuchtung und Temperatur von der Rezeption aus gesteuert werden können. Tritt eine Störung auf, wird diese sofort automatisch gemeldet, was die Reaktionszeit stark verkürzt. Mit jedem Kommunikationsmodul können bis zu 50 Objekte frei projektiert werden – viel Spielraum für individuelle Parameter. Verlässt beispielsweise ein Gast sein Zimmer, nimmt das die Steuerung über den Zugangschip wahr und schaltet die Beleuchtung automatisch aus. Kommt der Gast zurück, erkennt die Steuerung auch das und schaltet genau die Lichter wieder an, die vorher schon gebrannt haben. Die freie Programmierbarkeit von Logo! 8 gehört zu den großen Vorteilen der Steuerung. Dazu können Benutzer aus der Engineeringsoftware Logo! SoftComfort aus mehr als 40 voreingestellten Funktionsbausteinen wie Wochenschaltuhr oder Ein- und Ausschaltverzögerung auswählen und die Applikation individuellen Anforderungen anpassen. Temperaturverläufe können als Datei gespeichert und ausgewertet werden.

     

    Weitere Projekte in den Startlöchern

    Da man im Bayerischen Hof mit der Steuerung so zufrieden ist, sind die nächsten Projekte bereits in Planung. So ist geplant, die Beleuchtung der hoteleigenen Bar „Night Club“ oder das traditionsreiche Restaurant „Palais Keller“ künftig mit Logo! zu automatisieren werden. Dazu steht Erharter im engen Austausch mit Siemens. „Es ist für uns sehr wichtig, Erfahrungsberichte von Kunden aus der Praxis zu bekommen“, erzählt Josef Ploch, Marketing-Manager für Logo!. „Sie geben uns nicht nur Feedback über die praktische Nutzung der Funktionen, sondern gleichzeitig auch Impulse, wie wir unsere Steuerung erweitern oder verbessern können.“

     

    Bildunterschriften

    Im Hotel „Bayerischer Hof“ setzt man zur Automatisierung von beispielsweise Beleuchtung und Temperierung der Zimmer auf moderne Steuerungstechnik von Siemens.

    Im Neubau des Hotels erkennt die neueste Generation der Siemens-Logikmodule Logo! 8, beispielsweise, wenn ein Gast sein Zimmer verlässt oder betritt, und schaltet das Licht entsprechend automatisch an oder aus.

    Vor dem Einsatz von Logo! wurden die Funktionen in den Zimmern von störanfälligen Relais gesteuert – mit Logo! wurde die Automatisierung nicht nur zuverlässiger, sondern auch vielfältiger.

    Neben der Beleuchtung und Temperierung der Zimmer, nutzt man im Hotel das Logikmodul von Siemens auch zum Beispiel zur Überwachung und Steuerung der Wassertemperatur im Hotelpool.

    Über den Gebäudesystembus KNX werden die einzelnen neuen Zimmer an die Zentrale angebunden.

     

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