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Gerhard Stauss |

Optimaler Nährstoff-Erhalt - Infrarot-Ofen zum Auftauen und Zubereiten von Lebensmitteln funktioniert mit Siemens-Technik

   

Limburg, Belgien. Infrabaker International (Infrabaker) entwickelt, baut und verkauft Infrarot-Öfen für die Zubereitung von Lebensmitteln. Für eine spezielle Kundenanforderung – das Auftauen von Fisch – musste das bisherige Konzept weiterentwickelt werden, da beispielsweise nur von oben kommende Infrarotstrahlung allein nicht ausreichte, um den Fisch aufzutauen. Für Steuerung, Antriebe und Sicherheit des neuen Ofen-Modells setzt Infrabaker auf Komponenten von Siemens. Die Lösung beinhaltet unter anderem ein Integrated Drive Systems (IDS) und das Engineering im TIA (Totally Integrated Automation) Portal, wodurch das Unternehmen von höherer Effizienz, verbesserter Zuverlässigkeit und verringerten Engineering-Kosten profitiert. Hinzu kommen die umfangreichen Branchenkenntnisse von Siemens und umfassende Unterstützungfür die Infrabaker-Mitarbeiter.

 

Der große Vorteil bei der Zubereitung von Nahrungsmittel via Infrarot-Technologie ist der Erhalt von Nährstoffen durch einen schonenden Garprozess. Zusammen mit dem Feinblechspezialisten Wegra hat Infrabaker Infrarot-Öfen im Baukastenprinzip entwickelt. Das Standardmodell kann je nach Anforderung erweitert werden. Dieser Ansatz genügte jedoch für die Anforderungen von All Freez nicht. Der Fisch- und Schalentiergroßhändler benötigte eine Möglichkeit, seine Ware effizient und dennoch schonend aufzutauen. Allerdings waren die Abmessungen der Standardöfen für All Freez zu groß. Zudem konnte das Gerät nicht ohne Ab- und Aufbauaufwand flexibel aufgestellt und der Fisch nicht wie gewünscht von oben und unten gleichzeitig erwärmt werden. Die Neuentwicklung von Infrabaker greift diese Bedingungen auf und setzt sie in einem mobilen und kompakten Ofen um.

 

Durchgängige Lösung für mehr Effizienz

Schon von Anfang an war den Entwicklern klar, dass sie auf das durchgängige Lösungsportfolio von Siemens setzen würden. So wird die Strahlungsintensität der Infrarotlampen von Siplus HCS (Heating Control System) gesteuert. Das integrierte Antriebssystem (IDS) besteht aus den Umrichtern Sinamics V90 und Sinamics G120C, die präzise aufeinander abgestimmt sind. Die einzelnen Komponenten sind über eine dezentrale Peripherie Simatic ET 200SP mit einem Leitsystem Simatic S7-1500 verbunden und werden über ein benutzerfreundliches Safety und Comfort Panel bedient. Sirius-Schalttechnik und ein Router Scalance S615 für optimale Netzwerksicherheit runden die technische Ausstattung ab. Alle Komponenten werden im TIA Portal engineert. Über den Siemens VPN(Virtual Private Network)-Router kann Infrabaker via Remote-Zugriff aus der Ferne den Status der Geräte verfolgen und bei Bedarf eingreifen.

 

Technologiepartner in allen Projektphasen

Durch den Einsatz der Komplettlösung von Siemens für den neuen Infrarotofen profitiert Infrabaker von zahlreichen Vorteilen. Zum einen gestaltet sich das Engineering mittels TIA Portal als besonders einfach und kosteneffizient. Gleiches gilt für die integrierte Antriebs-Lösung. Zum anderen steht Infrabaker mit Siemens ein Technologie-Partner zur Seite, der über umfangreiches Branchen-Know-how verfügt und weitreichenden Support für die Maschinenbauer bietet – vor, während und nach der Inbetriebnahme.

 

Bildunterschriften:

 

Infrabaker International (Infrabaker) aus Limburg entwickelt, baut und verkauft Infrarot-Öfen für die Lebensmittelindustrie.

 

Die Infrarotöfen basieren auf einem Baukastenprinzip, mit dem das einheitliche Standardmodell je nach Anforderung erweitert werden kann.

 

Für einen Kunden entwickelte Infrabaker ein völlig neues Konzept für einen mobilen Ofen mit durchgängiger Steuerungs- und Antriebstechnik von Siemens.

 

Durch den Einsatz der Komplettlösung von Siemens profitiert Infrabaker unter anderem von besonders einfachem Engineering mittels TIA Portal, einer integrierten Antriebs-Lösung (Integrated Drive Systems, IDS) und dem bequemen und sicheren Fernzugriff auf die Geräte.

 

 

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