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Ursula Lang |

Digitalisierung im Blick - Siemens und Neptune Energy schließen Co-Creation Partnervertrag

 

 

Lingen/Erlangen/München. Siemens und Neptune Energy Deutschland unterzeichnen mit Blick auf gemeinsame Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung einen Partnerschaftsvertrag. Neptune ist ein Explorations- und Produktionsunternehmen, Teil der weltweit agierenden Neptune Energy Gruppe und Experte in der Produktion von Kohlenwasserstoffen. Durch den Co-Creation Partnervertrag bringen beide Konzerne ihr Know-how zusammen – Neptune mit seiner Domain-Expertise Öl- und Gas-Produktion und Siemens mit der Kompetenz in Sachen Automatisierung, IT und Datenanalyse. Ziel ist es, durch das Bündeln von Wissen und Erfahrungen die Erfassung und Auswertung von Daten bei der Förderung von Öl und Gas zu optimieren und so die Produktivität und Sicherheit von Förderanlagen zu steigern. 

 

„Neue Möglichkeiten im Bereich der Digitalisierung ermöglichen es uns, zeitnah vor dem erwarteten Eintritt einer Störung Reparaturarbeiten vorbereiten zu können“, sagt Arno Spies, Geschäftsführer bei Neptune Energy in Deutschland. „Dieser Vertrag soll als Plattform dazu dienen, dass die Mitarbeiter aus verschiedenen Disziplinen offen im Dialog Lösungen gemeinsam für die Zukunft entwickeln, um den Betrieb effizienter und sicherer zu gestalten.“ Im Co-Creation Vertrag geht es darum, in einem ersten Schritt historische Daten sowie Echtzeitdaten aus den Förderpumpen im laufenden Betrieb auszuwerten. Dazu werden diese Daten mit mathematischen Funktionen unterlegt. Das sich daraus ergebende Bild wird anschließend von Experten analysiert. Spezielle Software erkennt sich darin abzeichnende Anomalien und Algorithmen der technischen Systeme und bietet Handlungsvorschläge für den Betrieb und die Instandhaltung der Anlagen. „Wir wollen mit dieser Vorgehensweise in die Zukunft technischer Anlagen schauen, um eine vorausschauende Instandsetzung durchführen zu können, und um die Planungssicherheit erheblich zu verbessern“, so Stefan Engelshove, Vice-President Oil&Gas bei Siemens Deutschland.

 

Präsentation auf der Hannover Messse

Essentieller Bestandteil der Kooperation ist die Anwendung des cloud-basierten, offenen IoT (Internet of Things)-Plattform MindSphere von Siemens. MindSphere erleichtert Kunden die Entwicklung neuer Apps. Im Fokus stehen hier digitale Lösungen für Förderpumpen aus dem Ölfeld, um die von den Pumpen generierten Daten sammeln, auswerten und in der Folge sinnvoll nutzen zu können.

„Erste Ergebnisse der Kooperation werden im Rahmen der Hannover Messe 2018 präsentiert“, sagt der Vertriebsleiter für die Prozessindustrie Bernhard Reichle.

 

Bildunterschrift

Siemens und Neptune vereinen im Co-Creation Partnervertrag ihr Know-how - v.L.: Bernhard, Reichle; Dr. Harm-Jan Wubs; Frank, Barenkamp; Arno Spies; Wolfgang, Remme; Manuel, Krebs,  Dr. Jan Weinreich, Rainer Oeding-Erdel, Stefan Engelshove; Dirk Oberhaus

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