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Ursula Lang |

MindSphere – neue Apps und digitale Services - Panel Discussion zum offenen, cloud-basierten IoT-Betriebssystem von Siemens

  

 

 

Nürnberg. Im Rahmen der SPS IPC Drives 2017 fand am zweiten Messetag eine Panel Diskussion zu Innovationen sowie neuen Applikationen und digitalen Services rund um MindSphere statt. MindSphere ist das offene, cloud-basierte IoT-Betriebssystem von Siemens. Dr. Jan Mrosik, CEO der Siemens-Division Digital Factory, und Vertreter von Partnerunternehmen diskutierten über konkrete Anwendungen und deren Vorteile für Kunden.

 

In der offenen Gesprächsrunde gingen Dr. Jan Mrosik, Gilles Grapinet (Senior Executive Vice President von Atos), Andreas Oroszi (Senior Vice President Digital Business bei Festo), Stephan Sonnenberg (COO evosoft GmbH) und Manuel Grenacher (CEO Coresystems) detailliert auf Beispiele und Kundenanwendungen ein.

 

Festo beispielsweise bietet in MindSphere eine App, mit der Kunden bis zu 30 Prozent an Energie sparen können. Andreas Oroszi zu den Vorteilen:„Dank offener Plattformen wie MindSphere können wir einer großen Bandbreite an Kunden weltweit eigene Smart Services auf Basis entsprechender Geschäftsmodelle zur Verfügung stellen.“ Für Atos liegt einer der Vorteile von MindSphere darin, dass sich das Eco-System schnell und einfach in bestehende Umgebungen einbinden lässt. Gilles Grapinet  erklärte: „MindSphere ist eine wichtige Basis für die Fertigungsindustrie. Atos kann seinen Kunden aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in diesem Bereich fundierte Beratung sowie Entwicklungs- und Integrations-Services bieten, um deren digitale Fertigung zu unterstützen.“ Atos stellt seinen Kunden auf MindSphere bereits 15 Apps zur Verfügung, darunter die Manufacturing Sustainability App und die Production Confirmation App. Bei evosoft sieht man den großen Nutzen von MindSphere unter anderem in der Flexibilität des Betriebssystems, der Möglichkeit, viele  Out-of-the-Box-Lösungen anzubieten, und der einfachen Anbindung, wie Stephan Sonnenberg erklärte:. „Insbesondere für ausgereifte IT- und Automatisierungssystemlandschaften ist es wichtig, eine Plattform zu haben, die flexible, einfach zu integrieren und sicher ist, um damit digitale Anwendungsfälle zu implementieren. Genau das erfüllt MindSphere und darauf verlassen wir uns auch.“ Manuel Grenacher zeigte Möglichkeiten auf, gemeinsam neue Absatzmärkte zu erschließen und zu gestalten. Mit der ersten App von Coresystems können beispielsweise im Falle einer Maschinenstörung Technik-Services deutlich effizienter und flexibler koordiniert werden – unter anderem auch mit Freelancern als Servicekräften.

 

Und die Entwicklung geht laut Jan Mrosik weiter: „Mit der neuen Version 3.0 treiben wir den Ausbau von MindSphere weiter voran. MindSphere ist damit auf Amazon Web Services verfügbar und verbindet so die globale Skalierbarkeit unseres führenden Automatisierungs-Portfolios mit AWS, dem führenden Anbieter von Cloud Services. Die neue Version bietet eine leistungsfähigere Entwicklungsumgebung mit offener Programmier-Schnittstelle sowie zusätzliche Analysefunktionen und eine erweiterte Konnektivität. Dadurch ermöglicht MindSphere die schnelle Entwicklung robuster IoT-Lösungen", erklärte Jan Mrosik, CEO Digital Factory, Siemens AG. Damit sprach Mrosik auch den Siemens-Partnern aus dem Herzen, denn einheitlicher Tenor bei der Frage nach „Plänen für 2018” war: Mehr Apps entwickeln und noch mehr Kunden an MindSphere anbinden.

 

Bildunterschriften

Am zweiten Messetag fand in der MindSphere-Lounge die Panel Diskussion zum Thema Neuerungen und Möglichkeiten mit MindSphere statt.

„MindSphere is going global“ – so eröffnete Dr. Jan Mrosik (CEO Digital Factory bei Siemens) die Panel Diskussion, an der auch Manuel Grenacher (CEO Coresystems) teilnahm. 

Die Digitalisierung weiter vorantreiben: (v.l.) Gilles Grapinet (Senior Vice President bei Atos), Andreas Oroszi (Senior Vice President Digital Business bei Festo) und Stephan Sonnenberg (COO evosoft GmbH)

 

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