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Ursula Lang |

Sand, soweit das Auge blickt - Ölförderung in der Wüste Omans mit Siemens-Technik

   

 

Maskat/Oman. Petroleum Development Oman (PDO) setzte auf Technik aus dem Ruggedcom-Portfolio von Siemens, um die weit verzweigten Öl-Förderquellen in der Wüste von Oman verwalten zu können. Die Ruggedcom-Produkte überzeugen durch ihre Robustheit, die in dieser anspruchsvollen Umgebung mit extremen Temperaturschwankungen, hoher Luftfeuchtigkeit und viel Sand entscheidend ist. Mit den Ruggedcom-Produkten kann PDO die teils unbemannten Stationen, die sich über die mehr als 300.000 Quadratmeter große Wüste verteilen, nicht nur bequem aus der Ferne überwachen, sondern auch die Daten in der Unternehmenszentrale in Maskat auswerten.

    

Temperaturschwankungen von knapp 100 Grad Celsius, 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, monsunartige Regenfälle und Sand und Staub wohin man geht – das 316.000 Quadratkilometer große Sultanat Oman besteht zum großen Teil aus Wüste. In Oman herrschen Klimabedingungen, die man mit Recht extrem nennen kann. Technik, die hier zum Einsatz kommt, muss „hart im Nehmen“ sein. Das weiß auch das Unternehmen Petroleum Development Oman (PDO), das für 70 Prozent der Öl- und Gasförderung und die Erkundung neuer Quellen in Oman verantwortlich ist. Zum Aufbau eines Kommunikationsnetzwerks für das Überwachen seiner entlegenen Ölquellen setzt PDO auf Ruggedcom-Komponenten von Siemens.

 

Erschwerte Bedingungen

Die Ölquellen von Oman sind nicht nur sehr tief, sondern auch „sauer“. Das bedeutet, dass man an den Förderstellen mit einem hohen Anteil des giftigen und explosiven Gases Hydrogensulfid (H2S) rechnen muss, weshalb PDO die Zahl der Arbeiter vor Ort aus Sicherheitsgründen möglichst gering hält. Dennoch müssen die Quellen überwacht und Eindringlinge ferngehalten werden. Das bisherige Kommunikationssystem musste in klimatisierten Gehäusen untergebracht werden – eine unzuverlässige und kostspielige Angelegenheit. Das Ruggedcom-Portfolio von Siemens bietet eine kostengünstigere und bewährte Alternative, die neben langlebiger Robustheit gegenüber den rauen Umgebungsbedingungen die Hauptanforderungen von PDO erfüllt: Überwachung der Öl- und Gasförderung sowie eine erweiterte Scada(Supervisory Control and Data Acquisition)-Konnektivität zur Integration bestehender Feldinstrumentierung und neuer Sensoren. Außerdem benötigte PDO eine verbesserte Standortüberwachung mit Echtzeit-Alarm für schnelle Reaktionen bei unerlaubtem Zutritt auf das Gelände. Die im Netzwerk verwendeten Kommunikations-Komponenten müssen in der Lage sein, die großen Dimensionen abzudecken, die vor Ort herrschen. Schließlich kann sich ein Ölquellen-Feld auf eine Fläche von 30 Quadratkilometern erstrecken. Im Rahmen der neuen Techniklösung ist jedes Ölfeld mit zahlreichen Sensoren ausgestattet, die an einen kompakten Ruggedcom-Ethernet-Switch des Typs RS900 angeschlossen sind. Die Förderstandorte sind mit Glasfaserkabeln an einen RSG2100-Switch angebunden und werden in einem Knotenpunkt zusammengeführt. Von dort gehen die Daten wieder per Glasfaserkabel an die örtliche Leitstelle, wo RSG2100- und RSG2200-Switches verwendet werden, sowie an die PDO-Zentrale in der Hauptstadt Maskat. Mit einer Visualisierungssoftware lassen sich die Ölförderung sowie das Kommunikationsnetzwerk auch aus der Ferne einfach und bequem überwachen. Das ist vor allem vor dem Hintergrund der hohen Gaskonzentration an den teilweise unbemannten Förderstellen und deren Weitläufigkeit wichtig, da der Einsatz eines Servicetechnikers nicht nur gefährlich, sondern auch zu kostenintensiv wäre.

 

Überzeugt auf ganzer Linie

Die Kombination mit Technologien aus unterschiedlichen Generationen stellt für die Ruggedcom-Netzwerkkomponenten kein Problem dar. Der Server Ruggedcom RS400 übersetzt dazu direkt am Förderstandort die serielle Kommunikation von Remote Terminal Units (RTUs), in eine digitale Form, die über das Scada-Netzwerk übertragen wird. Dazu gehören beispielsweise auch Signale von Überwachungskameras: Unübliche Bewegungen werden automatisch erkannt und lösen unmittelbaren Alarm aus. Bestehende und neue Infrastruktur greifen also problemlos ineinander, sehr zur Zufriedenheit des Auftraggebers. „Die Qualität der Komponenten ist hervorragend, genau wie der Support, den uns Siemens geboten hat. Daher freuen wir uns darauf, die Siemens-Lösung auch bei künftigen Anforderungen einzusetzen“, lautet das eindeutige Resümee von Al Kharusi, Projektingenieur bei PDO.

 

Bildunterschriften

Die Wirtschaft in Oman ist weitgehend vom Öl- und Gasexport abhängig. Um diese natürlichen Ressourcen optimal nutzen zu können, setzt Petroleum Development Oman (PDO) auf robuste Kommunikationssysteme von Siemens.

316.000 Quadratkilometer groß ist das Sultanat Oman, ein großer Teil davon ist Wüste. Raue Umgebungsbedingungen – Temperaturschwankungen von knapp 100 Grad Celsius, monsunartige Regenfälle und jede Menge Sand – stellen eine Herausforderung für jede Technologie dar.

Die weitläufig in der Wüste verteilten Öl-Förderstationen sind alle über Knotenpunkte und örtliche Leitzentralen miteinander und mit der PDO-Zentrale in Maskat verbunden.

Die Komponenten aus dem Ruggedcom-Portfolio trotzen extremer Hitze, Sand, Staub und hoher Luftfeuchtigkeit und sind daher ideal für den Einsatz in der Wüste geeignet.

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